
Nach dem 0:6 gegen Leipzig steht Eintracht-Kapitän Robin Koch in der Kritik: Trainer Adi Hütter äußerte sich deutlich zur Halbzeit-Auswechslung.
Der Sound der Weltstadt bringt euch auch die unschönen Töne – und die kamen zuletzt laut aus dem Adler-Lager! Nach dem bitteren 0:6 gegen RB Leipzig steht Eintracht-Kapitän Robin Koch mächtig unter Druck. Trainer Adi Hütter hatte seinen Kapitän zur Halbzeit vom Platz genommen – und machte danach auf der Pressekonferenz klare Ansage.
Wie SPORT BILD Fußball in einem Video von der Pressekonferenz berichtet, erklärte Hütter die Auswechslung unmissverständlich: Er erwarte von einem Anführer und Kapitän etwas völlig anderes. Bei inzwischen 15, 16 Gegentoren müsse er irgendwann ein Zeichen setzen, so Hütter laut dem Video. Der Trainer betonte zudem, ihm habe die Leistung seines Kapitäns in der Defensive schlicht nicht gefallen.
Ganz allein auf Kochs Schultern lud Hütter die Krise aber nicht ab. Wie es in der Pressekonferenz weiter heißt, sagte der Trainer, man gewinne und verliere als Team – und die Kritik müsse in erster Linie an ihn selbst gehen. Hütter verwies zudem auf den großen Umbruch im Sommer: 18 Transferbewegungen habe es gegeben, zwölf Spieler hätten den Verein verlassen, sechs seien gekommen. Deshalb spiele man aktuell auch nicht international. Einige Spieler seien zudem erst spät zur Mannschaft gestoßen, es brauche Zeit für die Entwicklung.
Trotzdem ließ Hütter keinen Zweifel daran, dass die Gegentor-Problematik das zentrale Thema ist, an dem jetzt gearbeitet werden muss. Schon im Vorjahr seien zu viele Gegentore gefallen, jetzt wiederhole sich das Muster – das müsse man so schnell wie möglich in den Griff bekommen.
Für Robin Koch bedeutet die öffentliche Kritik seines Trainers eine echte Zäsur. Wie BILD berichtet, hat Koch für sich nun eine klare Entscheidung getroffen, wie es mit seiner Rolle als Kapitän weitergehen soll. Details dazu, ob Koch die Binde behalten will oder ob er sie sogar abgeben könnte, bleiben Teil der internen Debatte bei der Eintracht.
Fest steht: Die Kapitänsfrage bei der Eintracht ist nach dem Leipzig-Debakel brisanter denn je. Das Team muss nach eigenen Aussagen seines Trainers vor allem defensiv wieder zu alter Stabilität finden, um aus der aktuellen Negativspirale rauszukommen.
Die Frankfurter Fans wissen: Krisen gehören zum Fußball dazu, aber so eine Klatsche tut natürlich weh. Jetzt liegt es an Mannschaft, Trainer und Kapitän, gemeinsam die Kurve zu kriegen. Bleibt dran bei Radio Frankfurt – das beste Programm im Main-Gebiet hält euch über jede Entwicklung rund um die Eintracht auf dem Laufenden. Jetzt reinhören!






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