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Hitzeschutz für alle: Frankfurts Kühlmobile waren ein voller Erfolg!

Frankfurts Kühlmobile am Willy-Brandt-Platz wurden im Sommer 4.200-mal besucht. Jetzt soll das Hitzeschutz-Angebot weiterentwickelt werden.

Redaktion
·
8. September 2026
Bild ist mit Hilfe von KI generiert
Zuletzt aktualisiert: vor 1 Stunde

4.200 Besuche – Frankfurt zeigt, wie Hitzeschutz funktioniert

Dieser Sommer hatte es in sich! Die Temperaturen in Frankfurt kletterten auf Rekordhöhen – an einem besonders heißen Tag sogar auf über 38 Grad. Die Stadt hat reagiert und vom 5. August bis 4. September zwei klimatisierte Busse am Willy-Brandt-Platz aufgestellt. Das Ergebnis? Beeindruckend: Rund 4.200 Menschen nutzten die sogenannten Kühlmobile als kühle Zuflucht vor der Hitze. Allein am heißesten Tag strömten rund 400 Besucherinnen und Besucher in die Busse.

Ein Angebot, das wirklich ankommt

Die Idee hinter den Kühlmobilen war einfach und gleichzeitig clever: Menschen, die keinen Zugang zu klimatisierten Räumen haben – vor allem Obdachlose und Drogengebrauchende – sollten einen sicheren, kühlen Rückzugsort bekommen. Doch das Angebot zog weit mehr Menschen an als gedacht. Passantinnen und Passanten, Fußgängerinnen und Fußgänger sowie Touristinnen und Touristen nutzten die Busse ebenfalls – ganz ohne Berührungsängste.

Täglich von 13 bis 19 Uhr hatten die Busse geöffnet und wurden im Schnitt 140-mal pro Tag besucht. Die Initiative wurde von Gesundheitsdezernentin Elke Voitl (Grüne) in Zusammenarbeit mit der Johanniter-Unfall-Hilfe ins Leben gerufen.

„Hitzeschutz ohne Ausgrenzung“

Elke Voitl bringt es auf den Punkt: „Wir haben mit den Kühlmobilen einen Ort geschaffen, an dem Menschen zusammengekommen sind, ohne dass jemand als hilfsbedürftig oder obdachlos stigmatisiert wurde. Das ist Hitzeschutz ohne Ausgrenzung.“ Und genau das macht dieses Projekt so besonders – es schafft Begegnung statt Barrieren und zeigt, wie eine Großstadt solidarisch mit allen ihren Bewohnerinnen und Bewohnern umgehen kann.

Wie geht es weiter?

Jetzt, wo der heiße Sommer vorbei ist, beginnt die Auswertungsphase. Die Stadt Frankfurt und die Johanniter-Unfall-Hilfe schauen sich die Erfahrungen aus diesem Sommer genau an und wollen das Angebot weiterentwickeln. Konkrete Pläne für den Sommer 2027 gibt es noch nicht – doch das Gespräch über die Zukunft des Hitzeschutzes in Frankfurt läuft.

Klar ist: Die Kühlmobile haben einen echten Nerv getroffen. Wenn die Temperaturen wieder steigen – und das werden sie – ist Frankfurt besser vorbereitet als viele andere Städte. Wir bleiben dran und halten euch auf dem Laufenden. Der Sound der Weltstadt – und das Herz für seine Menschen. Das ist Frankfurt!

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