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Herbst? Nicht in Hessen! Noch einmal Sommerfeeling im Main-Gebiet

Herbst in Hessen, aber gefühlt Sommer: Azorenhoch „Thomas

Redaktion
·
1. September 2026
Bild ist mit Hilfe von KI generiert
Zuletzt aktualisiert: vor 18 Stunden

Der meteorologische Herbst ist da – aber die Wärme bleibt!

Seit dem 1. September sprechen Meteorologinnen und Meteorologen offiziell vom Herbst. Kürzere Tage, frühere Dämmerung – das klingt nach Pullover und Tee. Aber nicht so schnell! Während wir zuletzt schon über die Rückkehr der Wärme nach Gewittern berichtet haben, gibt es jetzt noch eine richtig gute Nachricht für alle Sonnenliebhaber im Rhein-Main-Gebiet: Der Spätsommer dreht noch mal richtig auf!

Azorenhoch „Thomas“ macht’s möglich

Der Grund für das unerwartete Sommergefühl hat sogar einen Namen: Azorenhoch-Ableger „Thomas“. hr-Wetterexperte Tim Staeger bringt es auf den Punkt: „Der Spätsommer startet nochmal richtig durch.“ Und das bedeutet konkret jede Menge Sonnenstunden für Hessen im Wochenverlauf – also raus aus dem Büro und ab an den Main!

Bis zu 31 Grad am Freitag – besonders im Süden

Die Temperaturen klettern Schritt für Schritt nach oben. Das erwartet euch laut Staeger diese Woche:

  • Dienstag & Mittwoch: bis zu 25 Grad
  • Donnerstag: bis zu 26 Grad
  • Freitag: im Kreis Bergstraße und im Rhein-Main-Gebiet bis zu 31 Grad – ein echter Hitzetag!

Der Norden Hessens bleibt dabei etwas kühler, mit Höchstwerten von bis zu 25 Grad am Freitag – immer noch angenehm warm, aber eben nicht ganz so sommerlich wie im Süden.

Regen? Nur im Norden, und auch nur ein bisschen

Während der Süden Hessens die Sonne fast ungestört genießen kann, könnte es im Norden hier und da mal leicht regnen. „Gelegentlich kann es auch mal ein wenig rumpeln“, sagt Staeger – aber große Unwetter sind nicht zu erwarten. Mit einem bis fünf Litern Niederschlag pro Quadratmeter in der Spitze bleibt es überschaubar. Für das Rhein-Main-Gebiet also: Sonnencreme einpacken, Regenschirm kann zuhause bleiben!

Nächte zum Durchatmen

Auch die Nächte wissen zu überzeugen. In Nordhessen können die Temperaturen nachts auf einstellige Werte sinken – perfekt zum Schlafen. Im Süden, vor allem in den Städten wie Frankfurt, liegen die Tiefstwerte bei angenehmen 13 bis 15 Grad. „Nachtfrost ist aber auch in Nordhessen noch kein Thema“, stellt Staeger klar. Sein Tipp: nachts gut durchlüften und die Wärme tagsüber in vollen Zügen genießen.

Kleiner Dämpfer am Wochenende – aber kein Grund zur Panik

Das Wochenende bringt laut Staeger voraussichtlich am Samstagvormittag eine Regenfront von Nordwesten – „kein optimales Timing“, gibt er zu. Dazu könnte ein leichter Temperaturrückgang kommen. Genaues lässt sich aber noch nicht sagen, die Wettermodelle lassen noch Fragen offen. Die gute Nachricht: Die Chancen auf einen noch länger anhaltenden Spätsommer stehen Staeger zufolge gar nicht schlecht. Also genießt die goldenen Tage – der Sound der Weltstadt klingt bei Sonnenschein einfach am besten!

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