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Hecken schneiden ohne Antrag: Dieser Harheimer macht’s einfach!

Diethard Fries, Stadtbezirksvorsteher in Harheim, schneidet Hecken ohne Antrag – einfach durch persönliche Gespräche. Eine echte Frankfurter Erfolgsgeschichte!

Redaktion
·
18. Juli 2026
Bild ist mit Hilfe von KI generiert
Zuletzt aktualisiert: vor 1 Woche

Wenn Charme mehr bewirkt als Bürokratie

Frankfurt hat viele Gesichter – und manchmal sind es die leisen Helden, die den Unterschied machen. Diethard Fries, Stadtbezirksvorsteher in Harheim, ist so ein Mensch. Der 80-jährige Diakon löst Probleme nicht mit langen Anträgen und Magistratsbeschlüssen, sondern ganz einfach: mit einem persönlichen Gespräch, einem Lächeln und einer Portion Harheimer Pragmatismus.

Der Mann, der einfach hingeht

Stellt euch vor: Eine Fraktion im Ortsbeirat möchte einen Antrag stellen, damit der Magistrat Hauseigentümer auffordert, ihre Hecken zurückzuschneiden. Der Grund ist simpel – überwucherte Hecken blockieren die Gehwege, und Menschen mit Rollator oder Kinderwagen kommen kaum noch durch. Ein echtes Problem mitten in Harheim!

Doch bevor der Antrag überhaupt richtig formuliert ist, meldet sich Fries zu Wort. „Den Antrag brauchen Sie nicht zu stellen“, sagt er – und meint das absolut ernst. Denn Diethard Fries geht lieber direkt zu den Hauseigentümern, spricht mit ihnen, überzeugt sie im persönlichen Gespräch. Kein langer Behördenweg, keine Wartezeit, kein Formular. Einfach Mensch zu Mensch – und schon sind die Hecken zurückgeschnitten.

Eine ganz besondere Harheimer Art

Wer Diethard Fries kennt, weiß: Er ist durch und durch Harheimer. Immer war er hier, immer wird er hier sein. In den Ortsbeiratssitzungen sitzt er stets neben dem Ortsvorsteher – was schon für sich genommen ungewöhnlich ist. Und wenn er sich zu Wort meldet, dann mit einer Freude in der Stimme, als gäbe es gerade nur Gutes in der Welt. Diese Energie ist ansteckend – und offenbar auch überzeugend.

Sein Ansatz ist dabei alles andere als naiv. Es ist gelebte Nachbarschaft, echtes Engagement und der feste Glaube daran, dass man mehr erreicht, wenn man aufeinander zugeht statt übereinander zu klagen. In einer Zeit, in der vieles komplizierter zu werden scheint, ist das eine echte Erfrischung.

Ein Leben, das sich durch eine Begegnung verändert hat

Was Fries zu dem Menschen gemacht hat, der er heute ist? Laut dem Bericht hat eine Begegnung im Wald im Jahr 1985 sein Leben grundlegend verändert. Was genau damals passierte, lässt sich in seiner ganzen Tiefe nur erahnen – aber das Ergebnis ist täglich in Harheim zu spüren: ein Mann, der anpackt, zuhört und mit Herzblut für seine Gemeinschaft da ist.

Frankfurt braucht mehr davon!

Harheim ist ein Teil von Frankfurt – und Geschichten wie die von Diethard Fries zeigen, was den Sound dieser Stadt wirklich ausmacht. Nicht immer die großen Schlagzeilen, sondern die Menschen, die im Kleinen Großes leisten. Die einfach machen, statt zu warten. Die reden, statt zu klagen.

Ob überwucherte Hecken, blockierte Gehwege oder andere Alltagsprobleme im Stadtbezirk – Fries beweist: Mit Charme, Direktheit und echtem Interesse am Gegenüber kommt man oft weiter als mit jedem Antrag. Hut ab, Harheim! Hut ab, Diethard Fries!

Quellen


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