
Am 31. Oktober demonstriert die Gen Z in Frankfurt für Bildung und soziale Gerechtigkeit. Mehr als 10.
Frankfurt wird am Samstag, den 31. Oktober, zum Schauplatz eines bundesweiten Protesttags. Wie Hit Radio FFH berichtet, ruft das Bündnis „Gen Z regelt!“ junge Menschen zur Teilnahme auf. Los geht’s ab 14 Uhr am Eisernen Steg am Mainufer. Mehr als 10.000 Menschen haben sich laut FFH online für die Teilnahme angemeldet.
Auf die Straße geht die Gen Z für mehr Bildungsgerechtigkeit und gegen soziale Schieflagen. Nach Angaben von FFH kritisiert die Initiative kaputte Schulen, Einsparungen bei Sozialem, Kultur und Gesundheit sowie steigende Lebenshaltungskosten. Auch die Wehrpflicht und fehlender Klimaschutz stehen auf der Liste der Kritikpunkte.
Auch Mainz zieht mit: Dort haben laut der Homepage der Initiative mehr als 3.400 Menschen ihre Teilnahme angekündigt, die Kundgebung startet um 14 Uhr auf dem Gutenbergplatz. Deutschlandweit planen laut FFH 28 Städte Demos, in fünf davon organisiert „Gen Z regelt“ die Veranstaltung selbst. Der Ursprung der Bewegung liegt laut FFH in Frankreich, wo Ende September Schülerdemonstrationen für bessere Schulausstattung und mehr Lehrkräfte begannen – diese wuchsen landesweit auf Hunderttausende Teilnehmende an.
Nicht ganz unbegründet ist die Wachsamkeit der Behörden: Wie FFH berichtet, kam es bei den Protesten in Frankreich zu Krawallen und Plünderungen, Polizeikräfte und Demonstrierende wurden verletzt, Tausende festgenommen. Auch in Italien und Belgien gab es zuletzt gewalttätige Zusammenstöße mit der Polizei.
Hessens Innenminister Roman Poseck (CDU) sieht laut FFH die Gefahr einer Unterwanderung des Protests durch Linksextremisten mit Gewaltpotenzial. Die Gewaltexzesse aus Frankreich dürften kein Vorbild für Deutschland sein, mahnte Poseck demnach. Die Polizei werde in Hessen stark aufgestellt sein und konsequent gegen Verstöße vorgehen. An alle Teilnehmenden appellierte der Minister, friedlich zu bleiben.
Auch ein Sprecher des Frankfurter Polizeipräsidiums erklärte laut FFH, man bereite sich intensiv vor und werde frühzeitig in der Stadt präsent sein. Wie viele Demonstrierende tatsächlich kommen, sei schwer vorherzusagen – es handele sich um einen dynamischen Prozess. Eine vierstellige Teilnehmerzahl gilt laut Polizei als wahrscheinlich.
In Mainz blickt man etwas entspannter auf den Samstag: Das rheinland-pfälzische Innenministerium habe laut FFH keine Hinweise auf gewalttätige Aktionen, zusätzliche Polizeikräfte stünden aber bei Bedarf zur Verfügung. Auch das Mainzer Polizeipräsidium gehe nach derzeitiger Bewertung von einem störungsfreien Verlauf aus, sei aber darauf vorbereitet, flexibel auf Lageänderungen zu reagieren.






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