
Eintracht Frankfurt gewinnt 3:1 beim HSV und zieht ins DFB-Pokal-Achtelfinale ein. Alle Tore und Hintergründe zum Pokal-Coup im Überblick bei Radio Frankfurt.
Leute, was für ein Abend für unsere Adler! Eintracht Frankfurt hat beim Hamburger SV mit 3:1 gewonnen und zieht ins Achtelfinale des DFB-Pokals ein. Erst etwas Glück, dann sehr clever – so lässt sich dieser Auswärtssieg im Volksparkstadion wohl am besten zusammenfassen.
Die erste Hälfte gehörte eigentlich dem HSV. Wie die Sportschau berichtet, hatten die Hamburger durch Terem Moffi, Zakaria El Ouahdi und Albert Grönbaek die klareren Chancen, brachten den Ball aber einfach nicht über die Linie. Auch Sebastiaan Bornauw vergab kurz vor der Pause eine Riesenmöglichkeit. Pech für die Frankfurter Abwehr: Schiedsrichter Tobias Stieler ließ eine mögliche Elfmeter-Situation nach einem Foul von Robin Koch an El Ouahdi ungeahndet durchgehen – auch der VAR griff nicht ein. Mit 0:0 ging’s in die Kabine.
Nach Angaben von ad-hoc-news.de musste HSV-Abwehrchef Sebastiaan Bornauw das Feld kurz vor der Pause nach einem Zusammenprall mit Frankfurts Torhüter Noah Atubolu verletzt verlassen – ein weiterer Rückschlag für die ohnehin dezimierten Hamburger.
Dann die zweite Halbzeit – und die hatte es in sich! Robin Koch brachte unsere Eintracht in der 56. Minute in Führung, nachdem Can Uzun und Jonathan Burkardt die Vorarbeit geleistet hatten. Der HSV warf danach alles nach vorne, doch Moffi vergab bei einer Ecke freistehend die Riesenchance zum Ausgleich.
Und dann schlugen unsere Jungs mitten in der Hamburger Drangphase gnadenlos zu: Burkardt erhöhte in der 71. Minute, nur vier Minuten später machte der eingewechselte Younes Ebnoutalib mit seiner ersten Aktion das 3:0. Moffi konnte in der 79. Minute nur noch verkürzen – für die Wende reichte es nicht mehr.
Dass der HSV überhaupt so lange mithalten konnte, ist bemerkenswert. Laut ad-hoc-news.de fehlten den Hamburgern gleich sechs Stammkräfte: Kapitän Nicolai Remberg, Fabio Vieira, Bilal Nadir, Nicolas Capaldo, Jordan Torunarigha und Stürmer Yussuf Poulsen. Trotzdem hielt das Team vor 57.000 Zuschauern die Partie lange offen.
Eintracht-Trainer Adi Hütter zeigte sich am Sportschau-Mikrofon beeindruckt von seiner Mannschaft und sprach von einem verdienten Sieg aufgrund der starken zweiten Halbzeit, auch wenn der HSV bis zum Schluss alles gegeben habe. HSV-Trainer Merlin Polzin ärgerte sich dagegen über die nicht gegebene Elfmeter-Entscheidung und die liegengelassenen Chancen seiner Mannschaft.
Für unsere Eintracht bedeutet der Sieg das Ende einer kleinen Auswärts-Durststrecke nach Niederlagen bei RB Leipzig und Borussia Dortmund – und natürlich den Einzug ins Achtelfinale. Aber die Geschichte geht direkt weiter: Schon am Sonntag um 17:30 Uhr treffen beide Teams erneut aufeinander, dann in der Bundesliga. Der HSV bekommt direkt die Chance zur Revanche, während unsere Adler den Schwung mitnehmen wollen.
Das beste Programm im Main-Gebiet hält euch natürlich auf dem Laufenden, wie es für unsere Eintracht weitergeht. Jetzt reinhören und am Ball bleiben – DANKE AN 344.000 HÖRER, die mit uns mitfiebern!






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