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Frankfurter Gründerzentrum zieht um – 15 Firmen müssen sich neue Räume suchen

Das Frankfurter Gründerzentrum zieht Anfang 2027 ins Ostend – 15 von 27 Firmen müssen raus. Alle Infos zum Umzug und zur Neuausrichtung der Gründerförderung.

Redaktion
·
11. August 2026
Bild ist mit Hilfe von KI generiert
Zuletzt aktualisiert: vor 29 Minuten

Große Veränderungen für Frankfurts Start-up-Szene

Frankfurt macht Tempo beim Thema Gründerförderung – und das bedeutet für einige Unternehmen eine echte Herausforderung: Das städtische Gründerzentrum zieht Anfang 2027 um, und nicht alle dürfen mit. Von bisher 27 ansässigen Firmen können nur zwölf in die neuen Räume wechseln. Die anderen 15 müssen sich alternative Flächen suchen. Frankfurt bleibt eben eine Stadt im Wandel – ob beim Feiern auf dem Lohrberg oder beim Neugestalten der Wirtschaftsförderung.

Vom östlichen Stadtrand ins Ostend

Bisher ist das Gründerzentrum zusammen mit dem Games Hub – einem Zentrum für Start-ups der Computerspielbranche – in Fechenheim ganz am östlichen Stadtrand untergebracht. Das soll sich ändern: Das Gründerzentrum samt seiner Betreibergesellschaft Kompass zieht in die Jakob-Latscha-Straße 3 im Ostend. Der Games Hub wiederum bekommt neue Räume bei Futury auf dem Start-up-Campus im Bertramshof am Hessischen Rundfunk.

Der Grund für den Umzug liegt auf der Hand: Das bisherige Gebäude in der Hanauer Landstraße 521 ist seit mehr als 25 Jahren im Einsatz, sanierungsbedürftig, nicht barrierefrei und bietet kaum Platz für Veranstaltungen und Vernetzung. Kein optimales Umfeld für aufstrebende Unternehmen, die frischen Wind in die Frankfurter Wirtschaft bringen wollen.

Was sich mit dem Umzug ändert

Wirtschaftsdezernentin Stephanie Wüst (FDP), die die Pläne am Montag im Bertramshof vorstellte, betonte: Frankfurt hat bei der Zahl der Gründungen zuletzt einen beeindruckenden Sprung gemacht – vom zwölften auf den fünften Platz im deutschen Vergleich. Trotzdem gebe es noch Luft nach oben. Der Umzug soll helfen, Start-ups, Unternehmen, Investoren und Förderangebote noch enger zusammenzubringen.

Mit dem Wechsel in die neuen Räume kommt auch eine wichtige Neuausrichtung: Künftig dürfen Unternehmen im Gründerzentrum nur noch maximal fünf Jahre lang Arbeitsplätze mieten. Bisher gab es keine zeitliche Begrenzung – was dazu geführt hat, dass sich einige Firmen dauerhaft eingenistet haben, statt den Weg in den freien Markt zu gehen.

  • Nur 12 von 27 Unternehmen ziehen in die neuen Räume mit
  • 15 Firmen müssen sich neue Flächen suchen
  • Neue Mietdauer: maximal 5 Jahre
  • Mieten steigen, bleiben aber subventioniert
  • Neue Adresse des Gründerzentrums: Jakob-Latscha-Straße 3, Ostend
  • Games Hub zieht ins Futury im Bertramshof

Unterstützung zugesagt – aber die Mieten steigen

Bernhard Grieb, Geschäftsführer der städtischen Wirtschaftsförderung, versprach, dass man den betroffenen 15 Unternehmen aktiv beim Finden alternativer Flächen helfen werde. Die Mieten im neuen Gründerzentrum werden zwar höher sein als bisher – die Stadt subventioniert sie aber weiterhin, sodass es für echte Gründerinnen und Gründer erschwinglich bleibt.

Futury-Geschäftsführer Charlie Müller zeigte sich begeistert: Der Games Hub ergänze den Start-up-Space im Bertramshof um eine Branche, die Kreativität und Spitzentechnologie vereint. Mit neuen „Playern“ wachse die Chance auf Synergien – man könne sich gegenseitig „die Bälle zuspielen“.

Frankfurt wächst – auch als Gründerstandort

Der Sound der Weltstadt ist nicht nur Musik – er ist auch das Summen kreativer Köpfe, die in Frankfurt ihre Ideen verwirklichen wollen. Mit dem Umzug Anfang 2027 setzt die Stadt ein klares Signal: Gründerförderung soll sichtbarer, vernetzter und zukunftsfähiger werden. Wir bleiben dran und halten euch auf dem Laufenden. Jetzt reinhören – das beste Programm im Main-Gebiet begleitet euch durch alle Frankfurter News!

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