
Frankfurt landet im neuen OFEX-Ranking auf Platz 5 der wichtigsten Finanzzentren weltweit. Hohe Steuern und zu wenig Fintechs bremsen die Mainmetropole aus.
Gute Nachrichten für unsere Mainmetropole: Frankfurt gehört laut einer brandneuen Studie zu den fünf wichtigsten Finanzzentren der Welt! Der sogenannte Open Financial Ecosystem Index (OFEX), entwickelt vom Center for Financial Studies (CFS) an der Goethe-Universität Frankfurt gemeinsam mit dem Pariser Institut Louis Bachelier, sieht unsere Stadt weltweit auf Rang fünf. Das ist der Sound der Weltstadt – und ein echtes Ausrufezeichen im internationalen Vergleich!
In anderen Rankings hatte Frankfurt zuletzt nämlich eher an Boden verloren. Umso erfreulicher, dass dieser neue Index ein klareres, positiveres Bild zeichnet. Für alle Frankfurterinnen und Frankfurter ist das natürlich ein Grund zum Stolzsein – aber gleichzeitig auch ein Weckruf. Denn an der Spitze steht weiterhin New York, gefolgt von London und Chicago. Paris und Frankfurt komplettieren die Top 5. Der Abstand zu den drei Führenden bleibt also groß.
Der OFEX tickt anders als die bekannten Finanz-Rankings, die ihr vielleicht schon kennt. Statt nur klassische Kennzahlen wie Börsenumsätze oder Bankbilanzen zu messen, schaut der Index auch auf das gesamte Ökosystem eines Finanzplatzes – also wie offen, vernetzt und zukunftsfähig ein Standort wirklich ist. Das kommt Frankfurt zugute, denn hier sitzen die Europäische Zentralbank, zahlreiche internationale Banken und eine starke Finanzinfrastruktur. Die Goethe-Universität als Mitentwickler des Index gibt dem Ganzen zudem eine besondere lokale Note – das beste Programm im Main-Gebiet eben, auch in der Wissenschaft!
Doch wo Licht ist, ist auch Schatten. Die Studie macht deutlich, wo Frankfurt im internationalen Wettbewerb noch hinterherhinkt. Zwei Punkte stechen besonders hervor:
Beide Faktoren bremsen Frankfurt aus – und das, obwohl die Grundvoraussetzungen eigentlich top sind. Die Botschaft der Studienautoren ist klar: Wer dauerhaft in der Weltspitze mitspielen will, muss nachbessern. Bessere steuerliche Anreize und eine aktivere Förderung der Fintech-Szene wären entscheidende Hebel.
Für die Menschen hier am Main ist das keine abstrakte Wissenschaftsdebatte. Ein starker Finanzplatz bedeutet Arbeitsplätze, Investitionen und Lebensqualität in unserer Stadt. Frankfurt wächst, Frankfurt pulsiert – aber damit das so bleibt, braucht es mutige Schritte in der Politik und Wirtschaft. Die Chancen sind da, die Infrastruktur stimmt, die Köpfe sind klug. Jetzt geht es darum, auch die Rahmenbedingungen fit für die Zukunft zu machen.
Wir bei Radio Frankfurt sind gespannt, wie sich unsere Heimatstadt in den kommenden Jahren schlägt. Bleibt dran – wir halten euch auf dem Laufenden! Jetzt reinhören und keine News aus Frankfurt verpassen.






Wir schätzen Ihren Beitrag! Wenn Sie Fragen haben, uns Feedback geben oder einfach nur Hallo sagen möchten, steht Ihnen unser Team gerne zur Verfügung. Bitte zögern Sie nicht, uns über das unten angegebenen Kontaktformular zu kontaktieren.
Dein Beitrag für Radio Frankfurt
Kommentar verfassen
Teilen Sie uns Ihr Anliegen mit. Wir prüfen Ihren Beitrag und veröffentlichen ihn nach Freigabe.