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Frankfurt macht Schluss mit dem Zeltlager: Feste Unterkünfte für Obdachlose in Sicht

Frankfurts Zeltlager für Obdachlose in der Bockenheimer Anlage wird bald abgebaut. Vier feste Unterkünfte sollen ab August Ersatz bieten – alle Infos hier.

Redaktion
·
23. Juli 2026
Bild ist mit Hilfe von KI generiert
Zuletzt aktualisiert: vor 9 Stunden

Ein Ende in Sicht für die Bockenheimer Zelte

Gute Nachrichten aus unserer Stadt: Frankfurt macht einen wichtigen Schritt in der Versorgung obdachloser Menschen. Das provisorische Zeltlager in der Bockenheimer Anlage, das Ende Juni kurzfristig als Notlösung aufgebaut wurde, soll schon bald der Vergangenheit angehören. Das Sozialdezernat der Stadt Frankfurt hat angekündigt, dass die betroffenen Menschen künftig in vier festen Einrichtungen untergebracht werden sollen. Ein echter Fortschritt – und ein wichtiges Zeichen für den Zusammenhalt in unserer Stadt!

Wie alles begann: Eine U-Bahn-Station als Notunterkunft

Um die Situation zu verstehen, müssen wir kurz zurückblicken: Seit 2018 hatte die U-Bahn-Station „Eschenheimer Tor“ als Notunterkunft für obdachlose Menschen gedient. Doch dann kam der Schock: Eine Brandschutzprüfung ergab, dass die Räume unzulässig schnell verrauchen würden. Die Verkehrsgesellschaft Frankfurt (VGF) als Eigentümerin der Immobilie kündigte daraufhin den Mietvertrag – und die Unterkunft musste so schnell wie möglich geräumt werden.

Innerhalb kürzester Zeit musste die Stadt eine Alternative her zaubern. Der Frankfurter Verein für soziale Heimstätten sprang in die Bresche und richtete in der benachbarten Bockenheimer Anlage ein Zeltlager mit Feldbetten ein – Platz für rund 120 Personen. Damit war zumindest ein gesicherter Schlafplatz gewährleistet. Klar war von Anfang an: Das ist nur eine Übergangslösung.

Was jetzt kommt: Vier feste Einrichtungen ab August

Jetzt geht es Schlag auf Schlag. Laut Sozialdezernat sind die Gespräche mit den Trägern der vier neuen festen Unterkünfte „bereits kurz vor dem Abschluss“. Welche Einrichtungen das konkret sein werden, ist aktuell noch nicht öffentlich bekannt. Sobald die ersten Betten verfügbar sind, sollen die Zelte in der Bockenheimer Anlage nach und nach abgebaut werden. Der geplante Rückbau startet ab August.

In Frankfurt leben laut Stadtangaben rund 200 bis 300 obdachlose Menschen. Ein Großteil von ihnen ist derzeit noch in der provisorischen Zeltunterkunft untergebracht. Mit den vier neuen festen Einrichtungen soll sich das ändern – und den Betroffenen endlich eine stabilere und würdevollere Bleibe geboten werden.

Frankfurt zeigt Verantwortung

Was in den vergangenen Wochen passiert ist, zeigt: Wenn es drauf ankommt, handelt Frankfurt. Die kurzfristige Errichtung des Zeltlagers war kein Glanzstück der Stadtplanung, aber es war eine schnelle, menschliche Reaktion auf eine akute Notlage. Und jetzt folgt der nächste Schritt in die richtige Richtung – raus aus den Zelten, rein in feste, sichere Unterkünfte.

Wir von Radio Frankfurt bleiben für euch am Ball und berichten weiter, wenn es neue Infos zu den konkreten Einrichtungen und dem genauen Zeitplan gibt. Das ist der Sound der Weltstadt – und der klingt heute ein kleines bisschen wärmer. Jetzt reinhören und informiert bleiben!

Quellen

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