
Beim Frankfurt Gallery Weekend vom 4. bis 6. September zeigen 34 Galerien, elf Offspaces und drei Stiftungen zeitgenössische Kunst – mit Konzerten und Art…
Anfang September wird Frankfurt wieder zur Bühne für zeitgenössische Kunst – und das schon zum 32. Mal! Beim Frankfurt Gallery Weekend vom 4. bis 6. September öffnen insgesamt 34 Galerien, elf Offspaces und drei Stiftungen ihre Türen und zeigen, was die Kunstszene der Main-Metropole so besonders macht. Experimentell, politisch, multidisziplinär, historisch – hier ist für jeden was dabei. Jetzt reinhören und im Kopf schon mal den Kalender freihalten!
Den perfekten Auftakt macht die Eröffnungsnacht am Freitag, dem 4. September, von 18 bis 22 Uhr. Mit den „Art.Street.Concerts“ werden Kunst und Musik direkt auf der Straße vereint – Open-Air, kostenlos zugänglich und mitten in der Stadt. Wer sich erstmal orientieren möchte: 30 Art Walks in deutscher und englischer Sprache führen durch ein Ausstellungsprogramm, das auf fünf Frankfurter Stadtviertel verteilt ist. Einfacher könnte der Einstieg in die Kunstwelt kaum sein!
Eine der spannendsten Schauen des Wochenendes ist „Unbothered?!“ in der Galerie Greulich, Fahrgasse 22. Die Gruppenausstellung dreht sich um die Generation Z – wer sie ist, was sie bewegt und wie sie mit ihrer Umwelt umgeht. Besonders aufregend: Elisa Deutloff und Chelsea Hartmann stellen die Frage nach dem Selbst in der digitalen Welt mithilfe eines eigens trainierten KI-Modells. Galerист Andreas Greulich bringt es auf den Punkt: „Die Gen Z hat eine fundamental andere Herangehensweise an die Kunst.“ Genau dieser Perspektivwechsel macht diese Ausstellung so sehenswert.
Wer es etwas klassischer mag, sollte unbedingt die Pangallery in der Bernusstraße 18 besuchen. Unter dem Titel „LichtBilder“ werden abstrakte Farbwerke und ikonische Künstlerporträts des Fotografen Lothar Wolleh präsentiert – eine echte Entdeckung!
Und dann ist da noch Hendrik Zimmer, ein Frankfurter Künstler, dessen Werke in der Galerie Heike Strelow, Lange Straße 31, zu sehen sind. Bei „Common Dispositions“ überträgt er seine Farbholzschnitte auf Teppichknüpfarbeiten und Kirchenglasfenster – ein faszinierendes Zusammenspiel verschiedener Medien. Galeristin Heike Strelow, die bereits seit über zwölf Jahren mit Zimmer zusammenarbeitet, erklärt ihren Ansatz so: „Ich möchte ein Vertrauensverhältnis mit den Künstlern aufbauen.“
Die Stadt Frankfurt steht voll hinter dem Event: 80.000 Euro fließen in den gemeinsamen Saisonstart. Kulturdezernentin Ina Hartwig (SPD) freut sich über die Wirkung: „Durch den gemeinsamen Saisonstart erhöhen wir die Sichtbarkeit der Galerien und stärken die Vernetzung der Kunstszene.“ Und das funktioniert – denn das Gallery Weekend zieht längst nicht nur Kunstkennerinnen und Kunstkenner an. Auch Menschen, die sonst eher zögern, eine Galerie zu betreten, kommen vorbei. Und eine jüngere Zielgruppe lässt sich ebenfalls immer besser ansprechen. Der Sound der Weltstadt schwingt an diesem Wochenende definitiv auch in den Ausstellungsräumen.
Das Frankfurt Gallery Weekend ist einer dieser Momente, die zeigen, wie lebendig und vielfältig die Kulturszene in unserer Stadt ist. Ob experimentelle KI-Kunst, beeindruckende Fotografie oder innovative Textilwerke – hier gibt es drei Tage lang jede Menge zu entdecken. Also nichts wie hin! Alle weiteren Infos zum Programm findest du unter www.frankfurtexperience.art.






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