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Extrem-Challenge startet in Frankfurt: Nathalie Pohl schwimmt bis nach Köln

Extremschwimmerin Nathalie Pohl ist in Frankfurt gestartet: Mehr als 200 Kilometer will sie durch Main und Rhein bis nach Köln schwimmen.

Redaktion
·
11. August 2026
Bild ist mit Hilfe von KI generiert
Zuletzt aktualisiert: vor 1 Stunde

Frankfurt wird zur Startrampe für eine Mega-Challenge!

Stellt euch vor: Ihr steht am Holbeinsteg in Frankfurt, die Sonne geht gerade auf – und eine Frau springt in den Main, um vier Tage später in Köln anzukommen. Klingt verrückt? Ist es auch. Und genau deshalb lieben wir es! Extremschwimmerin Nathalie Pohl macht vom 11. bis 14. August 2026 das Unmögliche möglich: Mehr als 200 Kilometer durch Main und Rhein – von Frankfurt direkt bis zum Deutschen Sport & Olympia Museum in Köln. Die Aktion heißt „RIVERS: Frankfurt to Cologne“. Unser Frankfurt ist der Startpunkt. Mehr Heimgefühl geht nicht!

Wer ist Nathalie Pohl?

Nathalie Pohl ist keine Unbekannte im Freiwasser-Business. Als erste deutsche Frau, die die „Ocean’s Seven“ bezwang, hat sie sich längst einen Platz in den Sportgeschichtsbüchern gesichert. Sie begann mit fünf Jahren zu schwimmen, wechselte mit 19 ins Freiwasserschwimmen – und ließ seitdem kaum einen Rekord stehen. Sie umrundete Ibiza in 30 Stunden, stellte bei der Umrundung von Capri einen Weltrekord auf und ist vierfache Weltrekordhalterin. Zuletzt durchquerte sie gemeinsam mit einem Team aus drei Frauen den Ärmelkanal – 48 Kilometer von England nach Frankreich in 11 Stunden und 28 Minuten – als Tribut an Gertrude Ederle, die ersten Frau, die den Kanal vor 100 Jahren durchschwamm.

Aber ihr Weg war nie geradlinig. 2015 landete sie bei ihrem ersten Ärmelkanal-Versuch auf der Intensivstation. Ein Jahr später bezwang sie die Strecke. Das zeigt: Nathalie Pohl gibt niemals auf. Und genau diese Einstellung nimmt sie jetzt mit auf den Main.

Vier Tage, vier Etappen – die Challenge im Detail

Los geht’s am 11. August 2026 am Frankfurter Holbeinsteg – von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang schwimmt Nathalie Pohl täglich. Das Prinzip der Challenge: Sie selbst schwimmt je zwei Stunden, dann übernehmen für zwei Stunden ausgewählte Freiwasserschwimmerinnen und -schwimmer aus Vereinen entlang der Strecke. So entsteht eine echte Community-Challenge, die ganz viele Menschen mitreißt!

Was sie dabei erwartet? Starke Strömungen, Schiffsverkehr, schwankende Wasserstände – kurz: alles, was dieses Abenteuer so richtig krass macht. Pohl selbst sagt dazu: „Die größte Herausforderung für mich ist die Länge der Strecke.“ Vier Tage, vier Etappen, über 200 Kilometer. Am 14. August 2026 soll sie in Köln ankommen – mit einer geplanten Spendenübergabe als krönenden Abschluss.

Mehr als Sport – ein Herzensprojekt für Kinder

Nathalie Pohl schwimmt nicht nur für Rekorde. Sie schwimmt für einen guten Zweck – und der liegt ihr wirklich am Herzen. Gemeinsam mit DVAG hilft e.V., dessen Gründungsmitglied sie ist, sammelt sie mit der Aktion Spenden für Schwimmprojekte für Kinder. Das Ziel: mehr Kindern in Deutschland das Schwimmen beibringen und die Schwimmsicherheit stärken. Denn die Zahlen der ertrinkenden Kinder in Deutschland sind erschreckend – und viele haben einfach nie die Chance bekommen, richtig schwimmen zu lernen.

Pohl selbst bringt es auf den Punkt: „Schwimmen ist weit mehr als ein Sport.“ Auf ihrer Homepage schreibt sie: „Die Ocean’s Seven waren nie das Ende meiner Reise, sondern erst der Anfang. Der Schwimmsport hat mir weit mehr geschenkt als Rekorde. Er hat mir Freundschaften, Sinn und die Möglichkeit gegeben, meine Stimme für Frauen und Kinder einzusetzen, die schwimmen lernen sollen.“ Stärker kann man es kaum ausdrücken.

Quellen

Update: Es gibt neue Entwicklungen zu diesem Thema:

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