
Frankfurter Verein „Zan
Der Frankfurter Verein „Zan
52 neue Dieselbusse für Frankfurt lassen auf sich warten – der Hersteller Mercedes hat nicht geliefert.
Frankfurt, wir müssen reden. Zum Start des neuen Schuljahres sollte eigentlich alles ein bisschen entspannter werden auf Frankfurts Buslinien. Die städtische Gesellschaft In-der-City-Bus (ICB) hatte 52 nagelneue Dieselbusse geordert – vereinbartes Lieferdatum: 31. Juli, geplanter Einsatzbeginn: 10. August. Dichtere Taktung, weniger Ausfälle, mehr Pünktlichkeit. Klingt gut, oder? Tja – daraus wird erstmal nichts.
Die beim Hersteller Mercedes bestellten Busse sind bis heute nicht angekommen. Statt die Lücken im Fahrplan endlich zu schließen, muss die ICB mit dem auskommen, was sie hat. Und das spüren vor allem die Menschen im Frankfurter Norden: In Stadtteilen wie Preungesheim oder Eschersheim kommt es weiterhin zu Verspätungen und Fahrtausfällen – und die Situation hat sich durch die Lieferverzögerung laut traffiQ sogar noch verschlechtert.
traffiQ, der Frankfurter Nahverkehrsbetreiber, in dessen Auftrag die ICB gut die Hälfte aller Frankfurter Buslinien betreibt, drängt schon seit Längerem auf eine „Rückkehr zum Normalfahrplan“. Sprich: zuverlässigere, pünktlichere Fahrten. Doch mit dem Ausbleiben der 52 neuen Fahrzeuge rückt dieses Ziel erst mal wieder in die Ferne.
Die ICB macht keinen Hehl daraus, dass sie an ihre Grenzen stößt. In einer Stellungnahme auf hr-Anfrage heißt es klar: „Da in den Spitzenzeiten praktisch die gesamte Flotte im Einsatz ist, wirkt sich das Fehlen der 52 Busse deutlich aus.“ Das ist eine ehrliche Ansage – aber für alle, die täglich auf den Bus angewiesen sind, wenig tröstlich.
Um die Auswirkungen wenigstens etwas abzufedern, hat die ICB bestehende Verträge mit Subunternehmern verlängert und zusätzliche externe Anbieter ins Boot geholt. Der Haken: Deren kurzfristiger Einsatz ist nur begrenzt möglich. Denn für den Linienbetrieb gelten bestimmte technische und betriebliche Anforderungen, die nicht jedes zusätzliche Fahrzeug auf Anhieb erfüllen kann. Eine schnelle Patentlösung ist das also nicht.
Das ist die große Frage – und eine klare Antwort gibt es leider noch nicht. Ein konkretes neues Lieferdatum steht bislang aus. Die ICB drängt nach eigenen Angaben auf eine schnelle Lösung und hofft zumindest auf eine schrittweise Auslieferung. Wann genau die ersten der 52 Busse tatsächlich auf Frankfurts Straßen rollen werden, bleibt offen.
Für alle, die täglich im Frankfurter Norden auf die Buslinie angewiesen sind: Leider heißt es weiter Geduld haben – und am besten etwas mehr Zeit einplanen. Wir halten euch auf dem Laufenden, sobald es neue Infos gibt.

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