
Frankfurt hat seinen ersten Klima-Verein: Das „KlimaQuartier Preungesheim-Eckenheim“ macht den Anfang.
Klimaschutz fängt im eigenen Viertel an – das beweist Frankfurt jetzt ganz konkret! Mit dem „KlimaQuartier Preungesheim-Eckenheim“ ist der allererste Klima-Verein der Stadt aus der Taufe gehoben worden. Und das ist erst der Anfang: Das Ziel ist klar – möglichst viele Stadtteile sollen diesem Beispiel folgen.
Hinter dem neuen Verein steckt eine clevere Initiative des Frankfurter Klimareferats. Seit diesem Jahr begleitet die neue Nachhaltigkeitsmanagerin Eva Wick Bürgerinnen und Bürger, die sich gemeinsam für Klimaschutz und Klimaanpassung in ihrem Stadtteil einsetzen wollen – von der ersten Idee über Beratung und Vernetzung bis hin zu Infos über Fördermöglichkeiten. Mit Erfolg: Aus dieser Unterstützung heraus ist jetzt das „KlimaQuartier Preungesheim-Eckenheim“ entstanden.
Initiatorin Jasmin El-Chanati bringt es auf den Punkt: „Wir wollen Klima-Themen verständlicher und erlebbarer machen, denn Klimaschutz geht uns alle an. Wir haben viele Ideen zusammengetragen und ich bin gespannt, was wir als Verein in Zukunft bewegen können.“ Ihr Wunsch: wachsen, neue Mitglieder gewinnen und gemeinsam mit anderen Akteuren im Stadtteil etwas bewegen.
Die Ideen des frisch gegründeten Vereins sind bunt und lebensnah. Auf der Agenda stehen unter anderem:
Wichtig ist dem Verein dabei: Klimaschutz und Klimaanpassung sollen lebendig und praxisnah im Alltag ankommen – nicht als trockene Theorie, sondern direkt vor der Haustür.
Klimadezernentin Tina Zapf-Rodríguez zeigt sich begeistert: „Ich freue mich sehr, dass mit dem ‚KlimaQuartier Preungesheim-Eckenheim‘ nun der erste Klima-Verein entstanden ist. Ich wünsche mir, dass viele weitere Stadtteile diesem Beispiel folgen. Denn Klimaschutz beginnt dort, wo wir leben: im eigenen Viertel und gemeinsam mit den Menschen, die ihren Stadtteil gestalten möchten.“
Und die Unterstützung ist real: Das Klimareferat fördert Initiativen über das Programm „Bürgerengagement für den Klimaschutz“ mit bis zu 2.500 Euro. Doch das Angebot geht jetzt noch weiter – persönliche Begleitung bei der Umsetzung inklusive. Hans-Georg Dannert, Leiter des Klimareferats, betont, dass es in Frankfurt bereits aktive Initiativen gibt – etwa am Riedberg, in Rödelheim, Ginnheim oder Eschersheim. Auch die Frankfurter Bürgerenergiegenossenschaft FraBeG ist ein Beispiel für gelebtes Bürgerengagement. Das neue Angebot ergänzt diese bestehende Landschaft ideal.
Das Klimareferat hat einen Flyer herausgegeben: „Gemeinsam für den Stadtteil – Klima-Vereine in Frankfurt starten“. Darin stecken jede Menge Ideen und Möglichkeiten, wie du dich in deinem Viertel engagieren kannst – ob mit Fassadenbegrünungen, Baum- oder Trinkbrunnenpatenschaften, Stadtteilfesten oder einem Stammtisch zu Themen wie Photovoltaik und Wärmepumpen.
Frankfurt zeigt: Klimaschutz ist kein abstraktes Thema – er startet direkt bei euch, im eigenen Stadtteil. Also, Frankfurt: Wer macht als nächstes mit? Der Sound der Weltstadt wird grüner – und das fängt im Kiez an!






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