
Frankfurter Verein „Zan
Der Frankfurter Verein „Zan
Bürgermeister Mario Sprengel kehrt nach schwerem Radunfall zurück ins Rathaus von Ober-Mörlen. Alle News zur schrittweisen Wiedereingliederung und den…
Es ist eine Nachricht, die viele in Ober-Mörlen aufgeatmet haben lässt: Bürgermeister Mario Sprengel (SPD) ist zurück! Drei Monate nach seinem schweren Radunfall nimmt er seinen Dienst im Rathaus wieder auf. Die Wiedereingliederung erfolgt dabei schrittweise – aber der wichtigste Schritt ist getan. Die besten Wünsche aus allen Richtungen begleiten seine Rückkehr.
Bekannt gemacht wurde die gute Nachricht bei der jüngsten Parlamentssitzung in Ober-Mörlen – und der Abend hatte gleich noch mehr zu bieten. Im Dorfgemeinschaftshaus Langenhain-Ziegenberg wurde Jessica Hadelko (CDU) feierlich als neues Mitglied im Gemeindevorstand eingeführt. Unter Beifall trat sie ihr Amt an. Für ihren Platz im Gemeindevorstand gab Hadelko ihren Sitz in der CDU-Fraktion auf – als Nachrücker folgt ihr Thomas Brannekämper.
Möglich wurde Hadelkos Einzug in den Gemeindevorstand durch eine Entscheidung aus der letzten Sitzung vor der Sommerpause: Das Parlament hatte damals auf Antrag von CDU und FWG mit parlamentarischer Mehrheit für eine Vergrößerung des Gemeindevorstandes auf sieben Personen gestimmt.
Unter dem Tagesordnungspunkt „Mitteilungen des Gemeindevorstandes“ informierte der Erste Beigeordnete Gottlieb Burk (CDU) das Parlament offiziell über Sprengels Rückkehr. Gleichzeitig blickte er auf die vergangenen Monate zurück, in denen er die Vertretung übernommen hatte.
Sein Anspruch während der Vertretungszeit war klar: „Die Gemeinde muss handlungsfähig bleiben. Die Verwaltung muss funktionieren. Entscheidungen dürfen nicht liegen bleiben, nur weil die Situation schwierig ist.“ Und diesen Anspruch hat Burk nach eigener Aussage konsequent umgesetzt – sachlich, pragmatisch, mit Blick auf das Wesentliche.
Gemeinsam habe man Stillstand verhindert, offene Fragen bearbeitet, Projekte weiterentwickelt und wichtige Entscheidungen getroffen. Burk richtete dabei ausdrücklichen Dank an seine Kollegen im Gemeindevorstand und die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Verwaltung, die er als „fachlich kompetent, engagiert und ausgesprochen kollegial“ erlebt habe. Ein besonderes Dankeschön ging an Hauptamtsleiter Michael Deubler – laut Burk ein „exzellenter Ratgeber“.
Burks persönliches Fazit aus den vergangenen Monaten bringt es auf den Punkt: „Eine Gemeinde wird nicht dadurch handlungsfähig, dass man ständig darüber spricht, was alles nicht geht. Sie wird handlungsfähig, wenn Menschen bereit sind, Verantwortung zu übernehmen und Entscheidungen zu treffen.“
Als Pensionär habe er es als Ehre empfunden, seine freie Zeit für die Gemeinde einzusetzen, sagte Burk. Jetzt freut er sich aber auch darauf, wieder ins zweite Glied zurückzukehren. Seinen Abschluss widmete er dem Rückkehrenden: „Mario Sprengel wünsche ich für seine Rückkehr alles Gute und die notwendige Kraft. Und selbstverständlich werde ich ihn weiterhin unterstützen.“
Was diese Geschichte zeigt: Wenn eine Gemeinschaft zusammenhält, bleibt sie handlungsfähig – auch in schwierigen Zeiten. Ober-Mörlen hat das in den vergangenen drei Monaten bewiesen. Und jetzt, mit Mario Sprengels Rückkehr, kann die Gemeinde wieder mit voller Kraft nach vorne schauen. Wir von Radio Frankfurt wünschen ihm alles Gute für seine Genesung und einen guten Start zurück im Rathaus!

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