
Eintracht Frankfurt im Doppelpack: Die Frauen drehen gegen Hoffenheim ein Nervenspiel, Krösche spricht Klartext über den Fall Riera.
Der Sound der Weltstadt bringt euch wieder die News von eurer Eintracht – und die haben es diese Woche in sich! Auf dem Platz liefern die Frauen ein Spektakel nach dem anderen, in den Chefetagen spricht Sportvorstand Markus Krösche Klartext über eine Entscheidung, die eben nicht funktioniert hat. Zwei völlig unterschiedliche Geschichten, aber beide zeigen: Bei der Eintracht wird nicht lange rumgeeiert, sondern Verantwortung übernommen – auf dem Rasen und im Management.
Was für ein Nervenspiel! Die Frankfurterinnen haben nach einer wilden zweiten Halbzeit zumindest vorübergehend Platz zwei in der Fußball-Bundesliga der Frauen übernommen. Wie der Sender FFH berichtet, gewannen die Hessinnen in Überzahl mit 4:2 gegen die TSG Hoffenheim – bei strömendem Regen und mit einer ordentlichen Portion Dramatik.
Nina Lührßen brachte die Eintracht schon in der 2. Minute in Führung, ehe Hoffenheims Svenja Vöhringer nach einer Notbremse mit Rot vom Platz musste. Trotzdem drehte die TSG das Spiel binnen zwölf Minuten durch Tore von Chiara Hahn und Svenja Fölmli. Doch die Eintracht-Frauen ließen sich nicht unterkriegen: Laura Freigang, Danique Tolhoek und Erëleta Memeti sorgten mit ihren Treffern für den dritten Saisonsieg in Serie. Frankfurt bleibt damit ungeschlagen – auch wenn der zweite Platz nur eine Momentaufnahme sein könnte, denn Double-Gewinner Bayern München spielte noch auswärts bei Bayer Leverkusen. Das beste Programm im Main-Gebiet hält euch natürlich auf dem Laufenden, wie’s weitergeht!
Während auf dem Platz gekämpft wird, zeigt sich hinter den Kulissen ein anderes Gesicht der Eintracht: Ehrlichkeit. Sportvorstand Markus Krösche hat im SPORT1-Podcast Leadertalk offen über seine Fehlentscheidung bei der Verpflichtung von Albert Riera gesprochen. Wie Sport1 berichtet, sagte Krösche dazu: „Ich meine, letztendlich war das eine Entscheidung von mir, die nicht funktioniert hat, die im Nachhinein dann auch nicht richtig war.“
Besonders kritisch sieht er rückblickend die Umstände beim Amtsantritt: Riera kannte die Liga noch nicht und musste die Mannschaft mitten in der Saison ohne gemeinsame Vorbereitung übernehmen. Krösche bringt es auf den Punkt: „Am Ende muss man sagen, war es sicherlich der falsche Zeitpunkt für Albert, zu uns zu kommen.“ Die Verantwortung dafür sieht er klar bei sich selbst – und genau das macht für ihn gute Führung aus: Fehler benennen, daraus lernen und nicht in Dogmatismus verfallen.
Dass die Eintracht trotz solcher Rückschläge einen klaren Kurs fährt, zeigt sich auch im Umgang mit Trainer Adi Hütter. Nach Angaben von Sport1 lobt Krösche die Zusammenarbeit ausdrücklich: Erfahrung, Ruhe und eine gemeinsame Spielidee seien die Basis für die Entwicklung der jungen Mannschaft. Transfers versteht Krösche dabei als gemeinschaftliche Entscheidung, bei der sportliche, persönliche und wirtschaftliche Aspekte zusammenspielen müssen – schließlich sei jeder Spielertransfer „praktisch wie in der freien Wirtschaft der Kauf eines mittelständischen Unternehmens“.
Ob auf dem Rasen bei den Frauen oder am Schreibtisch im Management – bei der Eintracht wird gekämpft, Verantwortung übernommen und nach vorne geschaut. Genau das ist euer Verein, genau das ist Frankfurt! Bleibt dran, denn bei Radio Frankfurt bekommt ihr alle Eintracht-News zuerst. Jetzt reinhören und das beste Programm im Main-Gebiet genießen – DANKE AN 344.000 HÖRER, die jeden Tag mit uns die Eintracht-Leidenschaft teilen!






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