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Eintracht-Krimi mit Schmunzelfaktor: Meddi Müller liest aus „Die Entführung Attilas

Krimiautor Meddi Müller liest am 1. September aus „Die Entführung Attilas

Redaktion
·
31. August 2026
Bild ist mit Hilfe von KI generiert
Zuletzt aktualisiert: vor 10 Stunden

Wenn OFC-Fans einen Plan schmieden – und alles schiefläuft

Frankfurt liebt seine Eintracht – und jetzt gibt es auch einen Roman, der genau das auf die Schippe nimmt! Krimiautor Meddi Müller stellt am 1. September sein neues Buch „Die Entführung Attilas“ vor. Der Titel klingt dramatisch, die Geschichte dahinter ist herrlich chaotisch. Und das Beste? Attila kommt darin so gut wie gar nicht vor.

Drei OFC-Fans, drei Frankfurter und ein Steinadler, der sich selbst verteidigt

Der Plot ist so absurd wie genial: Bernd, Jürgen und Marcus sind glühende OFC-Fans. Mit neidvollem Blick schauen sie nach Frankfurt, wo die Eintracht international für Furore sorgt – während ihr Club in der Regionalliga dümpelt. Ihr Schluss: Der Erfolg der SGE hängt irgendwie mit Maskottchen Attila zusammen. Also muss der Adler weg. Gesagt, geplant – und dann geht natürlich alles schief.

Denn die drei OFC-Fans haben die Rechnung ohne die Frankfurter Eintracht-Anhänger Siggi, Gerry und Erwin gemacht. Und als dann noch drei Spessartgangster auf den Plan treten, ist das Chaos komplett. Drei nahezu identische VW-Busse werden verwechselt, die Polizei sucht nach Zusammenhängen, wo keine sind – und am Ende weiß kaum jemand mehr, was überhaupt passiert ist. Klingt nach bester Unterhaltung, oder?

60 Seiten in die Tonne – und neu angefangen

Meddi Müller, der im Zivilleben als Feuerwehrmann arbeitet, hatte ursprünglich eine ganz andere Geschichte im Kopf. „Meine erste Idee war tatsächlich, dass die Frankfurter Attila entführen“, verrät er. Rund 60 Seiten hatte er schon geschrieben – bis er merkte, dass die Handlung nicht trug. „Ich habe beim Schreiben immer wieder andere Geschichten erzählt, nur nicht die eigentliche.“ Seine Konsequenz: alles rausschmeißen und von vorne anfangen.

Beim zweiten Anlauf fand er den richtigen Ton: eine Mischung aus Boulevardkomödie, Fußballsatire und Gaunerposse. Als Inspiration diente ihm die Coen-Komödie „Burn After Reading“, in der eigentlich nichts passiert – und trotzdem alles eskaliert. „Ich wollte, dass eigentlich nichts passiert und trotzdem am Schluss der volle Stress da ist“, sagt Müller. Mission accomplished!

Gut recherchiert: Ein Steinadler braucht keine Alarmanlage

Damit die Geschichte glaubwürdig bleibt, hat Müller ordentlich recherchiert. Er sprach mit einem Falkner und erfuhr: Eine echte Entführung von Attila wäre schlicht unrealistisch. Ein ausgewachsener Steinadler verteidigt sich nämlich selbst – ganz ohne technische Sicherung. Außerdem ist nicht öffentlich bekannt, wo Attila außerhalb seiner Auftritte untergebracht ist. Für Müller war damit klar: Attila bleibt im Roman das begehrte Objekt – gerät aber nie wirklich in die Hände seiner glücklosen Entführer.

Lesung am 1. September – Jetzt Platz sichern!

Ihr wollt wissen, wie das Chaos im Buch weitergeht? Dann ab in den Saal der Gaststätte „Zum Lemp“ in Berkersheim! Am Dienstag, 1. September, ab 19.30 Uhr liest Meddi Müller persönlich aus „Die Entführung Attilas“. Der Sound der Weltstadt trifft auf Fußballsatire – das wird ein Abend, den ihr nicht verpassen solltet!

Reservierungen sind per E-Mail möglich: info@meddimueller.de

Jetzt reinhören, mitlachen und den Abend genießen – für alle Eintracht-Fans, die auch über sich selbst schmunzeln können. Das beste Programm im Main-Gebiet beginnt schließlich manchmal mit einem Buch in der Hand!

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