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Eintracht Frankfurt: Wer wird neuer Sportchef nach dem Krösche-Aus?

Nach dem Krösche-Aus bei Eintracht Frankfurt läuft die Suche nach einem neuen Sportvorstand. Spycher, Chatzialexiou, Neppe und Weber sind heiße Kandidaten.

Redaktion
·
19. Oktober 2026
Bild ist mit Hilfe von KI generiert
Zuletzt aktualisiert: vor 10 Stunden

Der Sound der Weltstadt sucht einen neuen Chef im Sportressort!

Leute, der Staub hat sich noch lange nicht gelegt am Main! Nachdem Markus Krösche mit sofortiger Wirkung als Sportvorstand von Eintracht Frankfurt freigestellt wurde, läuft hinter den Kulissen längst die Suche nach einem Nachfolger. Wie wir bereits in einem früheren Beitrag berichtet hatten, hat der Aufsichtsrat die Freistellung einstimmig abgesegnet – auf Wunsch von Krösche selbst. Jetzt kommt Bewegung in die Nachfolgefrage, und die Liste der Kandidaten hat es in sich!

Hellmann übernimmt erstmal selbst

Nach dem Krösche-Aus hat Eintracht Frankfurt in einer Pressemitteilung klargestellt: Axel Hellmann wird Vorstandsvorsitzender und ist interimistisch auch für die sportlichen Themen zuständig. Offiziell heißt es dazu nur knapp, die langfristige personelle und strukturelle Besetzung des Sportressorts werde „in den nächsten Wochen entschieden“. Klingt nüchtern, bedeutet aber: Die Eintracht braucht einen neuen Sportvorstand, und zwar bald – schließlich steht die nächste Transferphase schon vor der Tür und darf laut tagesschau.de nicht erneut zum Flop werden.

Spycher ganz vorne mit dabei

Wie tagesschau.de berichtet, hat Christoph Spycher aktuell die besten Karten. Der frühere Linksverteidiger wird seit Jahren immer wieder mit einer Rückkehr zur Eintracht in Verbindung gebracht – dieses Mal könnte es klappen. Spycher soll nach wie vor ein gutes Verhältnis zu den Hessen und zu Hellmann pflegen, zudem kennt er Trainer Adi Hütter bestens aus gemeinsamen Zeiten bei den Young Boys Bern, wo beide 2017/2018 Schweizer Meister wurden. Da Hütter sich mehr Mitspracherecht beim Kader wünscht, wäre das mit Spycher offenbar vorstellbar. Aktuell ist er noch als Miteigentümer und „Delegierter Sport des Verwaltungsrats“ in Bern aktiv, ein Wechsel gilt aber als realisierbar.

Weitere heiße Namen auf der Liste

Ganz unten auf der Liste ist Spycher aber bei Weitem nicht allein. Joti Chatzialexiou, gebürtiger Frankfurter und aktuell Sportvorstand beim 1. FC Nürnberg, trainierte laut tagesschau.de von 2001 bis 2009 mehrere Jugendmannschaften bei der Eintracht, ehe er sich beim DFB einen Namen als Experte für Scouting und Jugendarbeit machte. Sein Nachteil: Er hat in Nürnberg noch einen laufenden Vertrag.

Auch Marco Neppe, aufgewachsen in der Nähe von Hanau und mit Eintracht-Jugendvergangenheit, steht auf der Kandidatenliste. Der heutige Sportdirektor von Paris FC gilt laut tagesschau.de als Entdecker von Alphonso Davies und Jamal Musiala und war zwischen 2014 und 2024 beim FC Bayern als Scout und Technischer Direktor tätig. Bereits 2024 war er ein Kandidat bei den Hessen, auch er hat aber noch einen laufenden Vertrag.

Ein weiterer Name: Benjamin Weber, im Taunus geboren und aufgewachsen. Er begann seine Karriere als Video-Analyst bei Mainz 05 und arbeitete später eng mit Thomas Tuchel zusammen, unter anderem bei Borussia Dortmund, Paris St. Germain und dem FC Chelsea – 2021 wurde er mit Chelsea Champions-League-Sieger. Seit Sommer 2025 ist Weber beim FC Augsburg, zuvor war er Geschäftsführer Sport beim SC Paderborn. Laut tagesschau.de soll Hellmann seine Laufbahn genau verfolgt und ihn immer geschätzt haben. Auch bei Weber erschwert die Vertragssituation jedoch eine schnelle Verpflichtung.

Als Außenseiter werden laut tagesschau.de zudem immer wieder Fredi Bobic und Pirmin Schwegler genannt. Timmo Hardung bleibt vorerst im Amt, eine Beförderung zum Sportvorstand gilt unter Hellmann aber als ausgeschlossen.

Was wird eigentlich aus Krösche?

Spannend bleibt auch die Zukunft von Krösche selbst. Wie wir bereits berichtet hatten, läuft sein Vertrag bei der Eintracht regulär bis zum 30. Juni 2028 weiter – nur eben „angepasst“, etwa bei Gehalt und Boni. Eine Ausstiegsklausel soll laut unseren früheren Recherchen nur während des Winter-Transferfensters im Januar greifen, und das auch nur für ausgewählte Top-Klubs. Ob sich daraus tatsächlich ein neuer Wechsel ergibt, ist offen.

Fazit: Es bleibt spannend am Main

Egal ob Spycher, Chatzialexiou, Neppe oder Weber – die Eintracht hat die Qual der Wahl. Klar ist: DANKE AN 344.000 HÖRER, die mit uns gemeinsam auf dem Laufenden bleiben wollen, wie es mit dem Sportressort der Eintracht weitergeht. Wir bleiben für euch dran! Das beste Programm im Main-Gebiet gibt’s wie immer bei uns – jetzt reinhören auf Radio Frankfurt!

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