
Krösche-Aus bei Eintracht Frankfurt: Neue Details zu Vertrag, Gehaltskürzung und Ausstiegsklausel. Wer übernimmt jetzt die sportliche Leitung am Main?
Leute, das hat eingeschlagen wie eine Bombe am Main! Markus Krösche ist bei Eintracht Frankfurt mit sofortiger Wirkung freigestellt worden. Der Aufsichtsrat hat in einer außerordentlichen Sitzung am 18. Oktober 2026 einstimmig zugestimmt – und zwar auf Krösches eigenen Wunsch hin. Wir von Radio Frankfurt haben für euch nachgehakt, was hinter den Kulissen wirklich passiert ist.
In einer offiziellen Pressemitteilung erklärt die Eintracht: Markus Krösche habe den Aufsichtsratsvorsitzenden Mathias Beck gebeten, ihn sofort von seinen Aufgaben als Sportvorstand freizustellen. Vorausgegangen seien, so der Klub, „gute, offene und vertrauensvolle Gespräche“ zwischen Krösche und Beck über die sportliche Gegenwart und Zukunft der Eintracht. Besonders spannend: Der bis 30. Juni 2028 laufende Vertrag besteht weiter – nur eben „angepasst“.
Aufsichtsratschef Mathias Beck würdigte Krösches Arbeit ausdrücklich: Der Sportvorstand habe den Klub in den vergangenen Jahren entscheidend geprägt, mit dem Gewinn der Europa League, mehreren Champions-League-Teilnahmen und der Weiterentwicklung der Mannschaft als Höhepunkte seiner Amtszeit, die 2021 begann.
Ganz plötzlich kam der Schritt aber nicht. Krösche stand zu Saisonbeginn in der Kritik – vor allem die Verpflichtung von Trainer Albert Riera gilt als großer Fehler. Auch das schwache Preis-Leistungs-Verhältnis des Kaders in der vergangenen Saison wurde ihm vorgeworfen. Dazu kamen ein zäher Transfersommer und Unruhe wegen eines privaten Immobilienkaufs in Kroatien.
Nach Angaben von BILD.de verbirgt sich hinter dem Satz zum „angepassten“ Vertrag mehr, als man auf den ersten Blick denkt: Demnach soll sich die Anpassung auch auf Krösches Grundgehalt von rund 2,5 Millionen Euro jährlich beziehen – mit Abschlägen in niedriger zweistelliger Prozenthöhe. Auch die Boni-Struktur soll sich durch die Freistellung ändern.
Spannend ist laut BILD.de auch: Weil der Vertrag nicht komplett aufgelöst wurde, kann die Eintracht weiterhin auf eine Ablöse hoffen, sollte Krösche den Klub wechseln. Die im Vertrag festgeschriebene Ausstiegsklausel gilt aber nur während des Winter-Transferfensters im Januar – und nur für ausgewählte Top-Klubs wie Borussia Dortmund, Bayern München oder einige Premier-League-Vereine. Die Ablösesumme soll dabei im unteren einstelligen Millionenbereich liegen.
Nach Angaben von BILD.de wird Axel Hellmann ab sofort CEO und ist bis zur Findung eines neuen Sportvorstands auch für alle sportlichen Themen verantwortlich. Ein echter Umbruch in der Eintracht-Führungsetage also!
Nach Angaben von BILD.de hatte Krösche bereits im vergangenen Sommer mehrere Tage mit der AC Mailand verhandelt, wo er als „Head of Football“ hauptverantwortlich für den sportlichen Bereich hätte werden sollen – mit deutlich größerem Transfervolumen und einem möglichen Gehalt von 40 Millionen Euro über vier Jahre. Damals entschied er sich dagegen, weil der Zeitpunkt für ihn nicht passte. Ob die Mailänder jetzt einen neuen Anlauf starten, bleibt abzuwarten.
Ein echtes Beben in der Frankfurter Fußballwelt! Wir bleiben für euch dran und halten euch auf dem Laufenden, wie es mit der Eintracht und der Suche nach einem neuen Sportvorstand weitergeht. Das beste Programm im Main-Gebiet gibt’s natürlich weiterhin bei uns – jetzt reinhören auf Radio Frankfurt!






Wir schätzen Ihren Beitrag! Wenn Sie Fragen haben, uns Feedback geben oder einfach nur Hallo sagen möchten, steht Ihnen unser Team gerne zur Verfügung. Bitte zögern Sie nicht, uns über das unten angegebenen Kontaktformular zu kontaktieren.
Dein Beitrag für Radio Frankfurt
Kommentar verfassen
Teilen Sie uns Ihr Anliegen mit. Wir prüfen Ihren Beitrag und veröffentlichen ihn nach Freigabe.