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Eine Seniorenbeauftragte rettet Leben – die bemerkenswerte Geschichte von Margit Grohmann

Margit Grohmann, Seniorenbeauftragte im Frankfurter Süden, rettete mit ihrem Gespür für Menschen ein Leben.

Redaktion
·
20. Juli 2026
Bild ist mit Hilfe von KI generiert
Zuletzt aktualisiert: vor 1 Woche

Ehrenamt mit Herzblut – und manchmal mit lebensrettender Wirkung

Was macht eine Seniorenbeauftragte eigentlich den ganzen Tag? Formulare ausdrucken, Termine koordinieren, für ältere Menschen da sein – klingt erstmal unspektakulär. Doch im Frankfurter Süden hat genau diese Arbeit einmal ein Menschenleben gerettet. Die Geschichte von Margit Grohmann zeigt, wie wichtig echtes Engagement vor Ort ist.

Fünf Jahre im Einsatz für den Frankfurter Süden

Margit Grohmann ist Seniorenbeauftragte für den Frankfurter Süden – und das seit mittlerweile fünf Jahren. Was anfangs vielleicht wie ein Ehrenamt mit überschaubarem Aufwand klingt, ist längst ein Vollzeitjob geworden. Wie viele Stunden sie wöchentlich investiert? Das zählt die 71-Jährige schon lange nicht mehr. „Es macht mir Spaß, und es tut gut, etwas bewirken zu können“, sagt sie. Eine Haltung, die man ihr sofort abnimmt.

Zu ihrer Arbeit als Seniorenbeauftragte ist inzwischen noch ein weiteres Amt dazugekommen: Grohmann ist auch als Sozialbezirksvorsteherin tätig – damit hat sie noch mehr Verantwortung übernommen. Beide Ämter sind bei der Stadt angesiedelt.

Der Moment, der alles veränderte

Doch es ist nicht nur die alltägliche Arbeit, die Margit Grohmann zu einer besonderen Persönlichkeit macht. Es ist auch ihr Gespür für Menschen. Als sich eine Dame aus ihrem Umfeld plötzlich nicht mehr meldete, handelte Grohmann sofort – sie alarmierte die Feuerwehr. Einen Tag später wäre es zu spät gewesen. Ein Leben gerettet, weil jemand hingeschaut hat. Weil jemand da war.

Genau das ist der Sound der Weltstadt: Nicht nur Hochhäuser und Bankenviertel – sondern auch Menschen wie Margit Grohmann, die im Stadtteil Sachsenhausen dafür sorgen, dass niemand durchs Raster fällt.

Tischgespräche und echte Gemeinschaft

Ein Teil von Grohmanns Arbeit spielt sich im Café Ernst am Martha-Wertheimer-Platz in Sachsenhausen ab – einem Treffpunkt, der für viele ältere Menschen im Frankfurter Süden mehr als nur ein Café ist. Hier entstehen Tischgespräche, Kontakte und das Gefühl, nicht allein zu sein. Grohmann ist mittendrin, offen, ansprechbar, engagiert.

Ihre offene Art kommt an – das bestätigt nicht nur ihr Einsatz im Alltag, sondern auch die Reaktionen der Menschen, für die sie da ist. Im Frankfurter Süden kennt man sie, schätzt sie, vertraut ihr.

Ein Vorbild für gelebtes Ehrenamt

Margit Grohmann steht für das, was Ehrenamt in Frankfurt ausmacht: nah dran, verlässlich, herzlich. Sie druckt Formulare aus, ja – aber sie hört auch zu, beobachtet, handelt. Manchmal rettet genau das Leben.

Wir sagen: Respekt und Danke, Margit Grohmann! Frankfurt braucht mehr Menschen wie dich. Ihr wollt mehr solche Geschichten aus eurer Stadt? Dann bleibt dran – wir bringen euch das Beste aus dem Main-Gebiet, täglich auf radiofrankfurt.de!

Quellen


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