Eintracht Frankfurt startet mit einem 3:3-Remis bei Union Berlin in die Saison. Ebnoutalib trifft dreifach, doch Union gleicht spät aus.
Was für ein Saisonstart! Eintracht Frankfurt hat am Samstagnachmittag bei Union Berlin ein wildes 3:3-Unentschieden geholt. Drei Tore, alle von Younes Ebnoutalib – und trotzdem kein Sieg. Die Eintracht startet also mit einem Punkt in die neue Bundesligasaison. Dramatischer hätte es kaum sein können!
Trainer Adi Hütter schickte seine SGE mit drei Änderungen im Vergleich zum DFB-Pokal-Kantersieg der Vorwoche auf den Platz. Fares Chaibi und Jeremiaha Maluze rückten in die Startelf, und zwischen den Pfosten stand erstmals Noah Atubolu im Adlerdress. Für den Neuzugang begann das Spiel denkbar unglücklich: Schon in der 3. Minute köpfte Emmanuel Latte Lath die Berliner nach einer Ecke in Führung.
Doch die SGE schüttelte den Fehlstart schnell ab – sehr schnell sogar. In der 10. Minute brachte Chaibi eine Ecke in den Strafraum, Maluze verlängerte und Ebnoutalib schob zum 1:1 ein. Und dann kam’s knüppeldick für Union: Noch im selben Durchgang nutzte Ebnoutalib eine Unaufmerksamkeit von Querfeld, marschierte allein aufs Tor und vollendete eiskalt zum 2:1. Binnen 50 Sekunden hatte die Eintracht die Partie auf den Kopf gestellt. Can Uzun hätte in der 19. Minute sogar auf 3:1 erhöhen können – sein Abschluss strich aber knapp über die Latte.
Nach einer ruhigen, ereignisarmen Restphase der ersten Hälfte – unterbrochen auch noch durch die Verletzung eines Linienrichters – kamen beide Teams unverändert aus der Kabine. Die Eintracht verwaltete das Ergebnis zunächst ordentlich, Atubolu parierte in der 65. Minute einen Schuss von Tim Skarke stark.
Doch dann schlug Ebnoutalib ein drittes Mal zu! Nach einem abgeblockten Schuss von Elias Baum zog Frankfurts Nummer Elf aus der Distanz trocken ab – 3:1 in der 67. Minute. Der Dreierpack war perfekt. Auch danach hielt Atubolu seine Mannschaft mit weiteren starken Paraden im Spiel: Schüsse von Burcu (70.) und Josip Juranovic (78.) fischte er stark aus dem Winkel.
Aber dann: Leopold Querfeld köpfte nach einer Ecke aus sechs Metern zum 2:3 (79.) – und die Schlussphase wurde richtig heiß. In der Nachspielzeit gelang Union durch Tim Skarke tatsächlich noch der 3:3-Ausgleich. Bitter für die Eintracht!
Ebnoutalib mit drei Toren, Atubolu mit einer starken Leistung im Tor – die positiven Zeichen sind da. Und trotzdem: Zwei Punkte hat die SGE in der Schlussphase liegen lassen. Wie die Saison weitergeht? Wir halten euch auf dem Laufenden – hier bei Radio Frankfurt, dem Sound der Weltstadt. Jetzt reinhören!






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