
Im Frankfurter Dornbusch ist einiges los: Attac-Sommerakademie, Mietärger gegen GWH und 100 Jahre Haus der Jugend.
Der Frankfurter Stadtteil Dornbusch macht gerade von sich reden – und das gleich aus mehreren Richtungen. Von spannenden Veranstaltungen bis hin zu handfestem Ärger rund ums Wohnen: Hier ist einiges in Bewegung. Wir haben die wichtigsten Geschichten aus dem Viertel für euch zusammengefasst. Jetzt reinhören – oder einfach weiterlesen!
Das globalisierungskritische Netzwerk Attac hat seine Sommerakademie erstmals nach Frankfurt geholt – und damit genau in den Dornbusch. Die Veranstaltung fand an der Freien Waldorfschule statt und zog rund 150 Teilnehmerinnen und Teilnehmer an. Damit blieb die Akademie deutlich hinter den ursprünglich erwarteten 1.000 Besucherinnen und Besuchern zurück.
Besonders auffällig: Die Hälfte der Teilnehmenden ist über 60 Jahre alt. Das wirft spannende Fragen über die Zukunft der globalisierungskritischen Bewegung auf. Trotzdem war die Stimmung bei den Workshops lebhaft – Moderatorin Annette Schnoor und Referent Markus sorgten für inhaltlichen Schwung. Frankfurt als Standort für solche politischen Debatten? Absolut passend für den Sound der Weltstadt!
Nicht ganz so entspannt läuft es für manche Mieterinnen und Mieter im Dornbusch. Ein Bewohner in der Wohnanlage an der Walter-Leiske-Straße erhebt schwere Vorwürfe gegen die Wohnungsgesellschaft GWH. Laut seinen Angaben steigen die Mieten kräftig – während gleichzeitig die Heizung streikt. Wohnen in Frankfurt ist ohnehin ein heißes Thema, aber wenn beides zusammenkommt, läuft das Fass über.
Die Geschichte zeigt: Im Dornbusch, wie in vielen anderen Frankfurter Stadtteilen, bleibt das Thema Wohnen für viele Menschen der alltäglichste und dringlichste Stress. Wer das beste Programm im Main-Gebiet hört, weiß: Wir nehmen solche Themen ernst und berichten, was euch wirklich bewegt.
Und dann gibt es noch einen historischen Rückblick, der Frankfurt insgesamt betrifft und auch für Dornbusch-Fans interessant ist: Der Verein „Haus der Jugend“ wird am 31. März 1926 in Frankfurt gegründet. Seitdem hat die Einrichtung bewegte Zeiten erlebt – von einem Eklat rund um die Hitlerjugend bis hin zu einem Gummiknüppel-Polizeieinsatz bei der Eröffnung der ersten Jugendherberge am Deutschherrnufer. 100 Jahre voller Geschichte, Höhen und Tiefen – das ist Frankfurt pur.
Ob politische Debatten, Mietprobleme oder Zeitreisen durch die Stadtgeschichte: Der Dornbusch und ganz Frankfurt stehen für ein lebendiges, manchmal turbulentes Miteinander. Genau das lieben wir hier bei Radio Frankfurt. Wir bleiben für euch dran – mit allem, was euren Kiez bewegt. Bleibt neugierig, bleibt informiert und bleibt Frankfurt treu!






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