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Clever gemacht: ASE saniert Mainzer Landstraße in bereits gesperrter Baustelle

Die ASE erneuert die Mainzer Landstraße in Griesheim clever parallel zur Mainova-Baustelle – so bleibt eine Extra-Sperrung nach den Sommerferien aus.

Redaktion
·
27. Juli 2026
Bild ist mit Hilfe von KI generiert
Zuletzt aktualisiert: vor 42 Minuten

Frankfurt denkt mit – Baustelle trifft Baustelle

Frankfurt macht’s schlau! Während die Mainova in Griesheim ohnehin die Straße gesperrt hat, um Fernwärme- und Stromleitungen im Untergrund zu modernisieren, schlägt das Amt für Straßenbau und Erschließung (ASE) kurzerhand zwei Fliegen mit einer Klappe. Am 27. und 28. Juli 2026 erneuert die ASE einen rund 1800 Quadratmeter großen Abschnitt der Mainzer Landstraße – genau dort, wo die Baufirma im Auftrag der Mainova sowieso bereits am Werk ist.

Das Ergebnis: Pendlerinnen und Pendler in Frankfurt-Griesheim müssen nach den Sommerferien keine weitere Sperrung befürchten. Denn der Abschnitt muss für die ASE-Maßnahme nicht nochmal extra dichtgemacht werden. Cleverer kann man Bauzeit kaum nutzen!

Was genau passiert auf der Mainzer Landstraße?

Konkret geht es um den Abschnitt zwischen Linnegraben und Jägerallee – genauer gesagt Hausnummern 631 bis 615. Hier läuft die Maßnahme in drei Schritten ab:

  • Zunächst wird die alte Asphaltdecke abgefräst.
  • Anschließend wird eine neue, frische Asphaltdecke aufgebracht.
  • Sobald der Asphalt abgekühlt ist, trägt ein Fachbetrieb die neuen Straßenmarkierungen auf.

Die Kosten für die gesamte Maßnahme belaufen sich auf rund 200.000 Euro. Die Arbeiten der Mainova laufen noch bis einschließlich Freitag, 31. Juli – danach ist die Mainzer Landstraße wieder frei.

Mainova modernisiert Frankfurts Infrastruktur großflächig

Die Maßnahme in Griesheim ist nur ein Teil eines viel größeren Projekts: Die Mainova führt derzeit großflächige Infrastrukturarbeiten durch ganz Frankfurt durch, um das Fernwärme- und Stromnetz fit für die Zukunft zu machen. Das geht unter anderem mit Verkehrseinschränkungen im Bahnhofsviertel, im Westend, in der Innenstadt und in Schwanheim einher. Das Ziel dahinter ist klar: ein klimaneutrales Frankfurt mit robusten, modernen Netzen.

Dass die ASE diese Gelegenheit direkt nutzt und gleichzeitig die marode Fahrbahn erneuert, ist ein echter Gewinn für die Stadt – und zeigt, wie gut koordiniertes Bauen in einer Weltstadt wie Frankfurt aussehen kann.

Frankfurt – eine Stadt, die zusammenwächst

So wie die Stadt ihre Infrastruktur Schritt für Schritt erneuert, wächst auch das Gefühl der Verbundenheit mit Frankfurt. Diese Liebe zur Stadt kennen viele – und sie zeigt sich nicht nur im Straßenbau. In einem früheren Beitrag von Radio Frankfurt hat Eintracht-Stürmer Younes Ebnoutalib eindrucksvoll erzählt, was Frankfurt für ihn bedeutet – nämlich alles. Von den Straßen der Nordweststadt bis in die Bundesliga: Frankfurt ist für viele weit mehr als nur eine Stadt.

Und genau das macht den Sound dieser Stadt aus – ob auf dem Fußballplatz oder auf einer frisch asphaltierten Straße in Griesheim. Frankfurt lebt, Frankfurt baut, Frankfurt wächst!

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