
Die SKYLINERS Frankfurt gewinnen 93:81 gegen RASTA Vechta – trotz Karrierehoch von Tibor Pleiß. Alle Infos zum BBL-Spieltag jetzt bei Radio Frankfurt.
Der Sound der Weltstadt hat auch auf dem Basketballparkett was zu feiern! Die SKYLINERS Frankfurt haben am 26. September 2026 ihren ersten Sieg in der neuen easyCredit BBL-Saison eingefahren. Mit 93:81 bezwangen sie RASTA Vechta und korrigierten damit die Auftaktniederlage aus der Vorwoche. Frankfurt steht nach zwei Spieltagen bei 1:1, Vechta hingegen bleibt mit einer 0:2-Bilanz auf dem falschen Fuß – und das nach einem bereits ernüchternden 67:108 gegen Bamberg zum Auftakt, wie aus den Ergebnissen auf schoenen-dunk.de hervorgeht.
Das Duell des Abends lieferte ausgerechnet der Verlierer. Tibor Pleiß bestritt für Vechta sein 200. BBL-Spiel – und was für eines! Laut der offiziellen easyCredit BBL sein bestes überhaupt: 21 Punkte, 16 Rebounds (nur einen weniger als seine persönliche Karrierebestleistung) und drei Assists. Der Effizienzwert von 35 war ebenfalls ein neues persönliches BBL-Karrierehoch für den 36-Jährigen. Reichte aber nicht zum Sieg.
Auf Frankfurter Seite stach Tommy Klepeisz hervor – nicht unbedingt mit den meisten Punkten (acht Zähler, inklusive einem Flamingo-Dreier), aber mit dem besten Plus-Minus-Wert aller Spieler: plus 20. Außerdem verbesserte sich Klepeisz in der ewigen Bestenliste der Liga auf Platz 20 bei den Steals: Mit nun 301 gestohlenen Bällen zog er an Reggie Redding und Braydon Hobbs (jeweils 300) vorbei, wie die easyCredit BBL berichtet.
Bester Frankfurter auf dem Parkett war Race Thompson mit 18 Punkten und zehn Rebounds – ein starkes Double-Double, das ihn zum herausragenden Akteur der Partie macht. Auch Till Pape überzeugte mit 15 Punkten für die Hessen. Radii Caisin steuerte sieben Zähler bei. Für Vechta traf Nelson Weidemann zehn Mal, wie die Statistiken auf proballers.com bestätigen.
Warum Frankfurt gewann, lässt sich schnell zusammenfassen: Die SKYLINERS leisteten sich lediglich acht Ballverluste. Vechta dagegen verlor den Ball 19 Mal – ein entscheidender Faktor in einer engen, aber kontrollierten Partie. Frankfurt führte nach einem kurzen Gegner-Spurt im ersten Viertel (21:17 für Vechta in der 9. Minute) nahezu durchgehend. Das Viertel-für-Viertel-Ergebnis laut schoenen-dunk.de: 22:21, 21:13, 23:26, 27:21.
Vechta musste erneut auf Tommy Kuhse, D’Mitrik Trice, Kihei Clark und Lamin Sabally verzichten – eine Wunde, die den Niedersachsen merklich fehlte. Wie es für beide Teams weitergeht: Frankfurt startet am Dienstag um 20:30 Uhr in die EuroCup-Saison beim italienischen Club Umana Reyer Venedig. Vechta tritt am Donnerstag um 20 Uhr bei Science City Jena an.






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