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Buddycare Frankfurt: Ehrenamtliche helfen beim Drogenausstieg

Buddycare der Integrativen Drogenhilfe Frankfurt verbindet Ausstiegswillige mit ehrenamtlichen Begleitern. Wie das Programm Leben verändert – hier lesen!

Redaktion
·
20. Juli 2026
Bild ist mit Hilfe von KI generiert
Zuletzt aktualisiert: vor 1 Woche

Ein Buddy, der alles verändert

Stell dir vor, du kämpfst täglich gegen alte Gewohnheiten – und plötzlich steht jemand an deiner Seite, der einfach für dich da ist. Genau das macht das Programm Buddycare der Integrativen Drogenhilfe Frankfurt möglich. Die Initiative bringt Menschen aus der Drogenszene, die aussteigen wollen, mit freiwilligen Begleitern zusammen. Kein Therapieprogramm, kein erhobener Zeigefinger – einfach echte menschliche Verbindung.

Wie Buddycare funktioniert

Das Konzept ist so simpel wie wirkungsvoll: Ausstiegswillige treffen sich einmal pro Woche mit ihrem persönlichen Buddy. Gemeinsam spazieren gehen, ins Kino gehen oder einfach zusammen essen – der Alltag rückt in den Mittelpunkt, nicht die Sucht. Aktuell nehmen 13 Teilnehmerinnen und Teilnehmer an dem Programm teil. Was dabei zählt? Keine Altersunterschiede, kein perfekter Lebenslauf – sondern gemeinsame Interessen, die eine echte Verbindung entstehen lassen.

Nuris Geschichte: Kaffee statt Cannabis

Nuri (28) aus Frankfurt ist eines der Gesichter hinter Buddycare – und sein Weg ist beeindruckend. Früher habe er viel gekifft und Alkohol getrunken und „nur noch Negatives“ gesehen, erzählt er. Seit knapp einem Jahr trifft er regelmäßig seinen Buddy, einen 42-jährigen Mann, der mitten im Berufsleben steht. Heute lässt Nuri, gelernter Maler und Lackierer, Cannabis und Alkohol komplett links liegen. Sein eigenes Fazit? „Nur noch Kaffee und Nikotin.“ Und selbst dabei mahnt er zur Vorsicht – Herz- und Kreislauferkrankungen könnten folgen. Ein Mann, der nicht nur ausgestiegen ist, sondern dabei auch noch selbstreflektiert geblieben ist. Respekt!

Ehrenamt als echter Gamechanger

Was Buddycare von klassischen Beratungsangeboten unterscheidet, ist die menschliche Ebene. Die freiwilligen Begleiterinnen und Begleiter sind keine Profis mit Klemmbrett – sie sind Menschen aus Frankfurt, die ihre Zeit und ihr Herz investieren. Für viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer bedeutet das: zum ersten Mal seit langer Zeit wieder das Gefühl, dazuzugehören. Teil dieser Stadt zu sein. Der Sound der Weltstadt klingt eben auch in solchen Momenten – auf einem Spaziergang am Römerberg oder bei einem gemeinsamen Kaffee in der City.

Frankfurt zeigt, wie’s geht

Buddycare ist ein starkes Beispiel dafür, was möglich ist, wenn eine Stadt zusammenhält. Die Integrative Drogenhilfe Frankfurt schafft mit diesem Programm etwas, das kein Gesetz und kein Förderprogramm alleine leisten kann: echte, verlässliche Beziehungen für Menschen, die einen Neustart wagen. Wenn du selbst Lust hast, als Buddy aktiv zu werden oder das Programm zu unterstützen, informiere dich direkt bei der Integrativen Drogenhilfe Frankfurt. Denn manchmal braucht es nur eine Person, die einfach da ist – und schon verändert sich alles.

Quellen


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