
Die Berta-Jourdan-Schule soll 2028 ins Gallus ziehen – der Mietvertrag steht. Doch die Grünen blockieren den Plan und fordern eine städtische Lösung.
Frankfurt, ihr kennt das Thema – und jetzt gibt es eine heiße neue Entwicklung! Die geplante Verlegung der Berta-Jourdan-Schule in die ehemalige Deutsche-Bahn-Zentrale in der Stephensonstraße im Gallus sorgt weiter für Zündstoff in der Stadtpolitik. Bau- und Bildungsdezernentin Sylvia Weber (SPD) hat sich klar positioniert: Sie will die Räume im denkmalgeschützten Hochhaus anmieten, damit die Schule dort endlich mehr Platz für die Ausbildung von Erzieherinnen und Erziehern bekommt. Doch der Weg dahin ist alles andere als glatt.
Dezernentin Weber hat das imposante Gebäude in der Stephensonstraße jetzt persönlich besichtigt – und wirbt kräftig für den Umzug. Das Ziel: Die Berta-Jourdan-Schule soll bereits 2028 in die ehemalige Konzernzentrale der Deutschen Bundesbahn einziehen. Das Hochhaus, entworfen von Architekt Stephan Boehm und zwischen 1991 und 1993 gebaut, steht unter Denkmalschutz und bietet genug Raum, um den wachsenden Bedarf der Schule zu decken.
Die Botschaft von Weber ist klar: Wer auf eine städtische Eigenbauvariante setzt, wartet deutlich länger. Laut der Dezernentin wäre ein alternatives städtisches Gebäude erst rund vier Jahre später fertig – also frühestens 2032. Für eine Schule, die jetzt Platz braucht, ist das keine Option.
Doch nicht alle in der Stadtpolitik ziehen mit. Die Grünen blockieren das Vorhaben und bringen gewichtige Gegenargumente: Das Anmieten der ehemaligen Bahn-Zentrale sei zu teuer und das Gebäude zu groß für den tatsächlichen Bedarf der Schule. Sie plädieren stattdessen für eine städtische Lösung – auch wenn die deutlich mehr Zeit in Anspruch nehmen würde.
Damit ist der Konflikt vorprogrammiert: Auf der einen Seite steht Weber mit dem fertigen Mietvertrag und dem Argument, dass jedes Jahr Wartezeit für Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte zählt. Auf der anderen Seite pochen die Grünen auf Sparsamkeit und eine maßgeschneiderte Lösung für die Stadt Frankfurt.
Dass dieses Thema schon im Kommunalwahlkampf heiß diskutiert wurde, zeigt, wie viel den Frankfurterinnen und Frankfurtern ihre Schulen bedeuten. Der Sound der Weltstadt braucht auch starke Bildungseinrichtungen – und die Berta-Jourdan-Schule steht dabei exemplarisch für den Platzmangel, mit dem viele Schulen in der Stadt kämpfen.
Wie es weitergeht, ist noch offen. Weber hält an ihrem Plan fest und macht weiter Druck. Ob die Grünen einlenken oder die Blockade aufrechterhalten, wird sich in den nächsten Wochen zeigen. Eins ist sicher: Frankfurt schaut genau hin – und wir halten euch auf dem Laufenden. Jetzt reinhören und informiert bleiben!






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