
Bildschirmarbeit, Feinstaub und Pendeln belasten die Augen vieler Frankfurter täglich. Wir zeigen, wie du deine Augen im stressigen Stadtleben schützen kannst.
Ob im Hochhaus im Bankenviertel, in der vollgepackten S-Bahn oder draußen an der Mainzer Landstraße – der Frankfurter Alltag hat es in sich. Und nicht nur für den Körper, sondern ganz besonders für die Augen. Denn das, was unsere Stadt als Wirtschaftsstandort so stark macht, ist gleichzeitig eine echte Herausforderung für unsere Sehorgane. Bildschirme, trockene Luft, Abgase – das alles wirkt täglich auf uns ein. Höchste Zeit, mal genauer hinzuschauen!
Wer kennt das nicht? Stundenlang auf den Bildschirm starren, und am Abend brennen die Augen, alles wirkt verschwommen und die Müdigkeit kriecht ins Gesicht. Das ist kein Zufall. In Berufen mit intensiver Bildschirmarbeit – und davon gibt es im Frankfurter Bankenviertel jede Menge – sinkt die Lidschlagfrequenz deutlich. Normalerweise blinzeln wir rund 15 bis 20 Mal pro Minute. Beim Starren auf den Monitor kann das auf weniger als die Hälfte fallen.
Das Ergebnis: Die Augen trocknen aus, werden gereizt, und das Sehen wird anstrengender. Dazu kommt die klimatisierte Büroluft, die in den Frankfurter Glastürmen kaum Feuchtigkeit enthält. Ein echter Doppelschlag für empfindliche Augen!
Wer täglich von außerhalb nach Frankfurt pendelt, kennt das Spiel: Frühmorgens rein in die S-Bahn, nachmittags wieder raus. Klingt simpel, ist es für die Augen aber nicht. Die trockene Luft in den Zügen und im ICE sorgt genau wie im Büro dafür, dass die Augen austrocknen. Wer dann noch auf dem Handy scrollt oder im Laptop arbeitet, gibt dem Ganzen noch einen drauf.
Draußen an den großen Verkehrsachsen wie der A5 oder der Mainzer Landstraße kommt Feinstaub ins Spiel. Die feinen Partikel reizen die Augenoberfläche und können zu anhaltenden Entzündungen führen – oft schleichend und zunächst kaum wahrnehmbar. Reizungen, ein Fremdkörpergefühl oder anhaltende Rötungen können erste Warnsignale sein.
Das Tückische an diesen Alltagsbelastungen ist, dass sie sich oft unspektakulär aufschleichen. Kein plötzlicher Schmerz, kein akuter Ausfall – sondern ein langsames Nachlassen. Verschwommenes Sehen gegen Ende des Arbeitstages, ein Druckgefühl hinter den Augen, anhaltende Müdigkeit trotz ausreichend Schlaf. Viele schieben das auf Stress oder zu wenig Schlaf – dabei könnten die Augen der eigentliche Grund sein.
Besonders betroffen sind Menschen, die täglich mehrere Stunden am Bildschirm verbringen und zusätzlich lange Pendelwege haben. Und davon gibt es in Frankfurt eine ganze Menge!
Frankfurt ist und bleibt ein aufregender Ort zum Leben und Arbeiten – Der Sound der Weltstadt eben. Aber das urbane Leben hat seinen Preis, und der zeigt sich manchmal erst auf den zweiten Blick. Wer täglich im Büro arbeitet, pendelt und sich durch die Stadt bewegt, sollte seine Augen nicht vergessen. Ein bisschen mehr Achtsamkeit im Alltag macht einen echten Unterschied. Also: Schaut gut auf euch – und auf eure Augen!






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