
Beim Abend der Vereine in Bad Vilbel bebte das Festzelt: Tanzgruppen, Stadtkapelle und Kerbeburschen sorgten für mehr als zwei Stunden pure Begeisterung.
Jung und Alt, Rhythmus und Begeisterung – der Abend der Vereine auf dem Bad Vilbeler Markt war ein echtes Highlight! Im Festzelt der Familie Hausmann wurde mehr als zwei Stunden lang ausgelassen gefeiert. Die Stimmung? Absolut elektrisierend. Die Leute tanzten auf Tischen und Bänken – so geht Volksfest im Main-Gebiet!
Eröffnet wurde der Abend mit dem traditionellen Konzert der Stadtkapelle. Die spielten bekannte Hits – von Adele über die Toten Hosen bis zur Spider Murphy Gang – und sorgten dafür, dass sich das Festzelt schon früh zu füllen begann. Zum abschließenden „Bella Napoli“ sangen die Gronauer Kerbeburschen vor der Bühne mit, und sogar Bürgermeister Sebastian Wysocki ließ sich vom Schlagerstrudel mitreißen.
Moderator Thomas Horinek brachte es auf den Punkt: Bad Vilbel ist eine „aktive Stadt“ – und das hat dieser Abend mehr als unter Beweis gestellt.
Was folgte, war eine bunte Abfolge an Auftritten, die das Publikum immer wieder von den Sitzen riss – oder eben auf die Tische trieb. Die „Fairies“ des Gym Gronau, sechs bis zehn Jahre jung, eröffneten den tänzerischen Reigen mit farbenfrohen Kostümen und beeindruckenden Hebefiguren. Ihre Botschaft: „Nur gemeinsam sind wir stark.“ Großer Applaus!
Die „Purzelgarde“ der Fidelen Sandhasen verwandelte sich für den Abend in die „Purzeladler“ – natürlich mit Stadionliedern der Frankfurter Eintracht und einem kleinen Attila, dem Maskottchen des Vereins. Als dann die „Bunnygarde“ mit bunten Röcken ihren farbenfrohen „Sommertanz“ zeigte, war das Festzelt offiziell pickepackevoll.
Unter lautem „Jetzt geht’s los!“ der Gronauer Kerbeburschen betraten die Magicals des Gym Gronau die Bühne – und lieferten einen spektakulären Glühwürmchen-Tanz mit Hebefiguren und Sprüngen ab. Zugabe war natürlich Pflicht! Nicht weniger beeindruckend: die „Mysticals“ des Gym Gronau, die sich als Puppen verkleidet hatten und ebenfalls für Begeisterungsstürme sorgten.
„Die Bühne hat gewackelt“, stellte Moderator Thomas Horinek fest – und das war wortwörtlich gemeint.
Auch die Tennessee Walker sorgten für einen besonderen Moment: Die Gruppe war im Juni an einem Weltrekord beteiligt – in Kaprun, auf rund 2000 Meter Höhe, tanzten sie gemeinsam mit fast 1000 Linedancern. Am Abend der Vereine führten sie genau diesen Tanz auf. Ein Gänsehaut-Moment!
Den schrillen Höhepunkt des Abends setzten die „Rhythmuskiller“ der Fidelen Sandhasen: Sie starteten in schwarzen Kutten und endeten in glitzernden Aerobic-Anzügen – dazwischen Tänze zu Hits von Michael Jackson und Queen. Das Publikum? Ausgerastet.
Den tänzerischen Abschluss des Abends übernahmen – natürlich – die Gronauer Kerbeburschen. Sechs von ihnen zeigten, dass sie nicht nur feiern, sondern auch tanzen können, und wiesen dabei auf ein besonderes Ereignis hin: die 60. Gronauer Kerb, die am darauffolgenden Wochenende mit großem Programm stattfand.
Der Bad Vilbeler Markt selbst endete am Sonntagabend mit einem großen Feuerwerk – ein würdiger Abschluss für ein unvergessliches Wochenende. Wer beim Abend der Vereine dabei war, weiß: So klingt und fühlt sich echtes Gemeinschaftsleben an. Genau das ist der Sound der Weltstadt – oder besser gesagt: der Sound von Bad Vilbel!






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