Studio-Hotline 069–669 669 0

Wallauerin gewinnt die „Küchenschlacht

Cornelia Koall aus Wallau gewinnt die ZDF-Kochsendung „Küchenschlacht

Redaktion
·
12. August 2026
Bild ist mit Hilfe von KI generiert
Zuletzt aktualisiert: vor 12 Stunden

Von Wallau direkt in die ZDF-Küche – und ganz nach oben!

Was für eine Story aus unserer Region! Cornelia Koall aus Wallau hat die ZDF-Kochsendung „Küchenschlacht“ gewonnen – und darf jetzt in der vierten „ChampionsWeek“ des Formats den Kochlöffel schwingen. Die 63-Jährige hat bewiesen: Leidenschaft, Kreativität und ein bisschen Nervenstärke reichen, um ganz oben zu stehen. Wir sind stolz auf sie!

Viermal Tagessieg – mit Petersilie und Nüssen zum Triumph

Den Ausschlag gaben am Ende Petersilie am Spargelsalat und Nüsse in den Köfte. Klingt simpel, war aber genau das Richtige! Viermal holte sich Koall den Tagessieg, einmal landete sie auf dem zweiten Platz. Keine schlechte Bilanz, oder?

Zur Erinnerung: Bei der „Küchenschlacht“ kochen von Montag bis Freitag ab 14.15 Uhr sechs Kandidaten zu verschiedenen Mottos – und das unter extremem Zeitdruck. 35 Minuten, fertig, los! Jeden Tag muss ein Hobbykoch die Sendung verlassen. Juror und Sternekoch Thomas Martin sowie Moderator und Sternekoch Nelson Müller behalten dabei den Überblick.

Der Start war für Koall alles andere als reibungslos: Ihr Parmesanchip fiel auf den Boden und zerbrach, der zweite wurde zu dunkel, und die Butter für ihr Erbsenpüree brannte an. Trotzdem befand Thomas Martin über ihren Lachs: „Der Fisch ist perfekt gebraten.“ Tagessieg – trotz Holperstart!

Drei Minuten vor Schluss – das Halbfinale als Nervenprobe

Besonders dramatisch wurde es im Halbfinale. Drei Pflichtzutaten – Zucchini, Zitrone und Pinienkerne – mussten verarbeitet werden. Koall entschied sich für Ravioli. Das Problem? Die gefüllten Teigtaschen landeten erst drei Minuten vor der Abgabe im Topf. „Ich dachte, ich packe es nicht und renne da herum, wie ein aufgescheuchtes Huhn“, gibt sie selbst zu. Für die Zuschauer wirkte sie jedoch souverän und gelassen – ihr Trick: Sie stellte sich vor, eine Personalratssitzung zu moderieren. Denn Koall arbeitet seit 20 Jahren im Jobcenter der Stadt Frankfurt, betreut Wohnungslose und Suchtabhängige und ist dort im Personalrat aktiv.

Testesser, Probedurchläufe und eine Kochbuch-Idee der Tochter

Vorbereitung war alles! Jedes Gericht hat Koall zweimal probegekocht – als Testesser fungierten Nachbarn, Freunde und ihr Mann. Der hatte stets gewarnt: „Kochen kannst du, aber die Zeit…!“ Tja, am Ende hat sie ihn eines Besseren belehrt.

Mit im Gepäck nach Hamburg, wo die Sendungen an 2,5 Drehtagen aufgezeichnet wurden, hatte Koall das Kochbuch „Die Küchenschlacht: Das Beste aus 15 Jahren“ – eine Idee ihrer Tochter. Alle Juroren, die als TV-Köche auftraten, haben sich dort mit Unterschriften und Grüßen verewigt. Ein echtes Erinnerungsstück!

Kochen aus der Lamäng – mit regionalem Herz

Aufgewachsen am Küchentisch ihrer Großmutter aus Böhmen, entdeckte Koall mit 16 Jahren im Internat ihre Leidenschaft fürs Kochen. Heute kocht sie vorwiegend nach Grundrezepten – „aus der Lamäng und nach Gefühl“ – und probiert gerne Neues aus. Durch die „Küchenschlacht“ ist sie außerdem zur vegetarischen Küche gekommen. Regional und saisonal einkaufen ist ihr wichtig: „Erdbeeren kommen bei mir nur zur Erntezeit und von einem benachbarten Erdbeerbauern auf den Tisch.“

Ihr einziger kulinarischer Feind? Meerrettich. Und ihr persönlicher Endgegner in der Küche? Steak – wobei auch da die Sendung ihr einiges beigebracht hat.

Neben dem Kochen bastelt die Wallauerin gerne: Sie gestaltet Deko aus Gipsgemisch und arbeitet mit einem Plotter. Mit der Schneidemaschine hat sie auch das Logo „Queen of the kitchen“ für ihre Küchenschlacht-Schürze selbst entworfen. Passender Titel für eine echte Siegerin!

Eine Erfahrung, die bleibt

„Teilzunehmen, war eine totale Bereicherung, ich habe so nette Menschen kennengelernt“, schwärmt Koall. Mit den anderen Kandidaten ist sie nach den Drehtagen noch essen gegangen – der Kontakt besteht bis heute. Und ja: Das Publikum vor Ort darf die Reste der gekochten Gerichte verspeisen. Ganz nach dem Motto „no food waste“ – nichts wird verschwendet. Genauso wie Cornelias Talent!

Wir drücken der Wallauerin für die „ChampionsWeek“ die Daumen – ihr auch? Dann lasst es uns wissen!

Quellen

Artikel teilen
Hilf uns, lokale Nachrichten zu verbreiten.

Dein Beitrag für Radio Frankfurt

Ob Meinung, Hinweis oder persönliche Geschichte: Reiche deinen Kommentar ein. Unsere Redaktion prüft deinen Beitrag vor der Veröffentlichung.
Einsatz von KI
Dieser Beitrag wurde mithilfe künstlicher Intelligenz auf Grundlage redaktionell ausgewählter Quellen erstellt, mehrstufig geprüft und vor der Veröffentlichung durch unsere Redaktion freigegeben. KI-generierte Bilder sind entsprechend gekennzeichnet.

Das könnte dich auch interessieren

Diskutiere mit!
Anonym und ganz ohne Anmeldezwang!
Alle Kommentare werden von unserer Redaktion im Vorfeld geprüft.
Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

1
Kontakt
2
Unterlagen
3
Datenschutz
WhatsApp vorhanden?
    Datenschutz*

    Kontaktformular

    Wir schätzen Ihren Beitrag! Wenn Sie Fragen haben, uns Feedback geben oder einfach nur Hallo sagen möchten, steht Ihnen unser Team gerne zur Verfügung. Bitte zögern Sie nicht, uns über das unten angegebenen Kontaktformular zu kontaktieren.