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Fotoausstellung „Ankommen und Leben im Exil“ im Gewerkschaftshaus Frankfurt

Die Fotoausstellung „Ankommen und Leben im Exil“ zeigt vom 20. August bis 4. September 2026 im Gewerkschaftshaus Frankfurt acht bewegende Geschichten…

Redaktion
·
13. August 2026
Bild ist mit Hilfe von KI generiert
Zuletzt aktualisiert: vor 51 Minuten

Acht Geschichten, die bewegen – direkt aus Frankfurt

Fotografie schafft, was Worte manchmal nicht können: Sie überwindet Sprachbarrieren und macht persönliche Erfahrungen sichtbar. Genau das passiert jetzt in Frankfurt – und ihr solltet diese Ausstellung auf keinen Fall verpassen! Vom 20. August bis zum 4. September 2026 zeigt das Gewerkschaftshaus in der Wilhelm-Leuschner-Straße 69–77 die beeindruckende Fotoausstellung „Ankommen und Leben im Exil“ – täglich von 8:00 bis 19:00 Uhr, der Eintritt ist frei.

Echte Geschichten aus dem Frankfurter Alltag

Hinter der Ausstellung steckt ein besonderes Gruppenprojekt des Frankfurter Arbeitskreises Trauma und Exil – kurz FATRA e. V. Geflüchtete Menschen aus Frankfurt und der Umgebung haben hier die Möglichkeit bekommen, ihre persönlichen Erfahrungen des Ankommens in Deutschland in Bilder und Worte zu fassen. Das Ergebnis: acht eindrucksvolle Erzählungen, festgehalten in Fotografien und Texten, die aus echten Gesprächen entstanden sind.

Diese Arbeiten sind kein Mitleids-Projekt – sie sind starke, alternative Perspektiven auf das Leben im Exil. Direkt, ehrlich und zutiefst menschlich. Genau die Art von Geschichten, die Frankfurt ausmachen und zeigen, wie vielfältig unsere Stadt wirklich ist.

FATRA e. V. – seit über 30 Jahren für Geflüchtete da

FATRA e. V. ist seit 1994 in Frankfurt aktiv und unterstützt geflüchtete Menschen psychotherapeutisch und sozial – besonders jene, die Folter, Krieg oder Gewalterfahrungen erlebt haben. Seit 1997 bietet der gemeinnützige Verein eine Beratungsstelle, wo kostenlose, von Dolmetschern begleitete psychosoziale Beratung für Kinder, Jugendliche, Erwachsene und Familien stattfindet. Außerdem ist FATRA in verschiedenen Gemeinschaftsunterkünften in Frankfurt aufsuchend tätig und setzt sich für eine bessere Gesundheitsversorgung von Geflüchteten ein.

Das Fotoprojekt ist ein weiteres Format in diesem Engagement – und zeigt, wie kreative Arbeit Heilung und Sichtbarkeit zugleich schaffen kann.

Starke Partner im Rücken

Ein solches Projekt stemmt man nicht allein. Die Ausstellung wurde durch die Stadt Frankfurt, die Stiftung Citoyen, Aktion Mensch und ON FILM LAB ermöglicht. Sie findet in Zusammenarbeit mit der DGB Region Frankfurt statt und ist Teil der Tage des Exils Frankfurt – einer Initiative der Körber-Stiftung in Kooperation mit dem Deutschen Exilarchiv 1933–1945 der Deutschen Nationalbibliothek. Die Arbeit von FATRA e. V. wird darüber hinaus durch Projektförderungen des Bundes, des Landes Hessen, der EU (AMIF) sowie von Stiftungen, Hilfswerken und privaten Spenden finanziert.

Hingehen, anschauen, verstehen

Ihr seid in Frankfurt und wollt etwas erleben, das wirklich unter die Haut geht? Dann ab ins Gewerkschaftshaus! Die Ausstellung „Ankommen und Leben im Exil“ ist eine Einladung, zuzuhören – auch ohne ein einziges Wort zu sagen. Der Sound der Weltstadt hat viele Facetten, und diese Ausstellung zeigt eine davon auf beeindruckende Weise.

Wann: 20. August bis 4. September 2026, täglich 8:00–19:00 Uhr
Wo: Foyer des Gewerkschaftshauses, Wilhelm-Leuschner-Straße 69–77, Frankfurt

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