
Trickbetrüger haben in Frankfurt-Fechenheim und Eckenheim ältere Menschen um hohe Geldbeträge gebracht. Hier sind die wichtigsten Schutz-Tipps der Polizei.
Schlechte Nachrichten aus unserer Stadt: Zwischen Montag (3. August 2026) und Dienstag (4. August 2026) haben Trickbetrüger in Frankfurt gleich zweimal zugeschlagen und dabei hohe Bargeldbeträge erbeutet. Die Opfer: ältere Menschen aus Fechenheim und Eckenheim. Das Polizeipräsidium Frankfurt am Main warnt jetzt ausdrücklich vor diesen Maschen – und wir sagen euch, worauf ihr und eure Angehörigen unbedingt achten müsst!
Am Montagmittag klingelten zwei bislang unbekannte Männer bei einem Ehepaar in Fechenheim – 84 und 86 Jahre alt. Die Täter behaupteten, Mitarbeiter der Hausverwaltung zu sein, und verschafften sich so Zutritt zur Wohnung. Drinnen stahlen sie einen hohen Bargeldbetrag und verschwanden unbemerkt. Bemerkt wurde das Ganze erst am nächsten Tag – da war es längst zu spät. Täterhinweise gibt es bislang keine.
Am Dienstagabend traf es einen 88-jährigen Mann aus Eckenheim. Er erhielt einen Anruf von einem angeblichen Bankmitarbeiter. Das Perfide dabei: Auf dem Handydisplay erschien die echte Nummer seiner Bank! Die Polizei geht deshalb von sogenanntem „Anruf-Spoofing“ aus – einer Methode, bei der Betrüger fremde Rufnummern fälschen, um vertrauenswürdig zu wirken. Der Unbekannte soll so die Online-Banking-Zugangsdaten des Mannes erlangt und einen hohen finanziellen Schaden verursacht haben.
Die Polizei Frankfurt hat klare Verhaltensempfehlungen herausgegeben. Gebt diese unbedingt auch an ältere Verwandte, Nachbarn und Bekannte weiter!
Besonders tückisch: Auch wenn auf eurem Display eine vertraute Nummer – zum Beispiel die eurer Bank – erscheint, kann das gefälscht sein. Legt im Zweifel auf und ruft selbst bei der Bank an – über die Nummer auf der Rückseite eurer Bankkarte oder auf der offiziellen Website. Gebt dabei niemals Passwörter oder TANs weiter!
Sprecht mit euren älteren Angehörigen über diese Maschen! Trickbetrüger suchen sich gezielt ältere Menschen als Opfer aus, weil sie auf deren Vertrauen und Hilfsbereitschaft setzen. Wer informiert ist, schützt sich besser. Bleibt wachsam – für euch und für Frankfurt!
Update: Es gibt neue Entwicklungen zu diesem Thema:






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