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Verpackungssteuer vom Tisch: Frankfurt sucht neue Wege gegen den Müll

Die Verpackungssteuer in Frankfurt ist vorerst vom Tisch – die Stadt sucht jetzt gemeinsam mit Verbänden und Gastronomie nach schlankeren Alternativen gegen…

Redaktion
·
20. Juli 2026
Bild ist mit Hilfe von KI generiert
Zuletzt aktualisiert: vor 1 Woche

Kein To-Go-Becher-Aufschlag – aber Frankfurt bleibt dran!

Wer kennt das nicht? Schönes Wetter auf dem Römerberg, ein Kaffee to go in der Hand – und danach stapeln sich die Becher und Verpackungen in überfüllten Mülleimern. Genau das nervt viele Frankfurter, und die Stadt will es endlich angehen. Doch ein konkretes Mittel, die Verpackungssteuer, ist vorerst vom Tisch. Frankfurt sucht jetzt nach neuen Wegen, um dem Verpackungsmüll Herr zu werden.

Was steckt hinter der Debatte?

Die Stadt Frankfurt befindet sich aktuell im Austausch mit verschiedenen Gastronomieverbänden, der IHK und weiteren Verbänden – und das Ziel ist klar: Alternativen zu einer klassischen Verpackungssteuer finden. Umweltdezernentin Tina Zapf-Rodriguez (Grüne) machte in der jüngsten Stadtverordnetenversammlung deutlich, dass bisher noch nichts festgelegt worden sei. Der Dialog läuft, die Lösung steht aber noch aus.

Klar ist: Eine Abgabe mit deutlich weniger Verwaltungsaufwand soll geprüft werden. Denn genau das war einer der großen Kritikpunkte an der ursprünglich diskutierten Verpackungssteuer – zu viel Bürokratie, zu viel Aufwand für Gastronomen und Verwaltung gleichermaßen. Das will Frankfurt smarter angehen.

Warum ist das für euch relevant?

Frankfurt wächst, Frankfurt lebt – und Frankfurt produziert Müll. Gerade in der Innenstadt, wo täglich tausende Menschen unterwegs sind und schnell einen Kaffee oder ein Sandwich mitnehmen, landet Verpackungsmüll zu oft auf Straßen und überfüllten Abfallbehältern statt im richtigen Container. Das Stadtbild leidet, die Umwelt leidet – und das wollen weder die Stadt noch die Frankfurterinnen und Frankfurter so hinnehmen.

Die Frage, wie man das Problem löst, ohne die Gastronomie mit unzumutbarem Mehraufwand zu belasten, ist dabei entscheidend. Restaurants, Cafés und Imbisse stehen nach wie vor unter Druck – eine weitere bürokratische Last wäre für viele schwer zu stemmen. Genau deshalb setzt Frankfurt auf Dialog statt Diktat.

Wie geht es weiter?

Konkrete Ergebnisse aus den laufenden Gesprächen zwischen Stadt, Gastronomieverbänden und der IHK gibt es noch nicht. Die Debatte zeigt aber: Frankfurt nimmt das Müllproblem ernst und ist bereit, kreativ nach Lösungen zu suchen – auch wenn der einfachste Weg, die Verpackungssteuer, aktuell nicht weiterverfolgt wird. Welche Alternativen am Ende tatsächlich umgesetzt werden, bleibt spannend.

Ihr wollt wissen, wie sich Frankfurt in Sachen Umwelt und Stadtleben weiterentwickelt? Dann bleibt dran – Radio Frankfurt hält euch auf dem Laufenden. Der Sound der Weltstadt, direkt zu euch!

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