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The Weeknd in Frankfurt: Verchromte Ruinen, Laser und ein episches Finale

The Weeknd hat im Deutschen Bank Park Frankfurt gespielt – mit Laser, Feuer und über 40 Songs. Alle Infos zur Show und den letzten Restkarten für Freitag und…

Redaktion
·
31. Juli 2026
Bild ist mit Hilfe von KI generiert
Zuletzt aktualisiert: vor 2 Monaten

Das war das erste Konzert – und vielleicht das letzte seiner Art

50.000 Fans, knapp 40 Grad am Nachmittag und eine Show, die man so schnell nicht vergisst: The Weeknd hat am Donnerstag sein erstes von drei Konzerten im Deutschen Bank Park gespielt – und direkt alles gegeben. Wir hatten euch in einem früheren Beitrag bereits erzählt, wie die riesige Nachfrage zu gleich drei ausverkauften Shows geführt hat. Jetzt ist klar: Die Realität übertrifft alle Erwartungen – und das Konzert hat eine ganz besondere Bedeutung bekommen.

Denn The Weeknd, bürgerlich Abel Tesfaye, hat in mehreren Interviews angekündigt, sich von seiner Bühnenpersona verabschieden zu wollen. Auf seinen Social-Media-Kanälen verwendet er seit Längerem schon seinen bürgerlichen Namen. Was Frankfurt also am Donnerstagabend erlebt hat, könnte eines der letzten Kapitel einer Ära sein.

Dystopische Kulisse statt Wolkenkratzer

Das Bühnenbild macht den Wandel sofort deutlich: Statt der riesigen Wolkenkratzer, die noch bei seiner Super Bowl Halftime Show 2021 prägend waren, dominieren jetzt verchromte Stadtruinen die Bühne. Aus diesen Trümmern schießen immer wieder Laserblitze hervor – düster, futuristisch, irgendwie endgültig.

Das Highlight des Abends? Eine 12 Meter große goldfarbene Androidin des japanischen Künstlers Hajime Sorayama. Die Skulptur gilt als das größte Kunstwerk, das jemals für eine Konzertproduktion in Auftrag gegeben wurde. Wie eine übermächtige Göttin überragt sie die Bühne, dreht sich um die eigene Achse und schickt Laser und Nebel über das ausverkaufte Stadion. Beeindruckend auf einem ganz anderen Level.

Eröffnung mit Feuer – und nach 20 Minuten fällt die Maske

Den Konzertabend eröffnete The Weeknd mit dem Song „Baptized in Fear“ und mächtigen Feuerfontänen. Er betrat die kreuzförmige Laufsteg-Bühne in einer schwarzen Maske mit rotglühenden Augen, begleitet von goldmaskierten Tänzern in roten Kutten. Die Atmosphäre: mehr Ritual als Popkonzert.

Nach gut 20 Minuten nahm er die Maske ab – zum Vorschein kam ein grinsender Abel Tesfaye. Sein Kommentar ans Publikum? „Ich möchte niemanden verärgern, aber das könnte lauter gewesen sein als München.“ Das Waldstadion antwortete mit einem Jubelsturm. Frankfurt hat eben immer das letzte Wort.

Über 40 Songs – die komplette Diskografie in einer Nacht

Die Setlist ist ein echtes Geschenk an alle Fans: Mit mehr als 40 Titeln spannte The Weeknd den Bogen über seine gesamte Karriere. Von frühen Mixtape-Klassikern wie „House of Balloons“ und „Wicked Games“ aus dem Jahr 2011 über Welthits wie „Can’t Feel My Face“, „Starboy“, „The Hills“ und „Save Your Tears“ bis hin zu Songs seines aktuellen Albums „Hurry Up Tomorrow“. Und natürlich durfte „Blinding Lights“ nicht fehlen – der Song, der als erster überhaupt die Marke von fünf Milliarden Streams auf Spotify geknackt hat.

Besonders bewegend: Kurz vor dem Ende widmete The Weeknd seinem verstorbenen Freund Kavinsky den gemeinsamen Song „Odd Look“. Der französische DJ und Produzent, mit dem er den Track 2013 aufgenommen hatte, war wenige Tage zuvor tot in seiner Pariser Wohnung gefunden worden.

Noch zwei Chancen – aber schnell sein!

Das erste Konzert ist Geschichte – aber ihr habt noch zwei weitere Chancen! Am Freitag (31. Juli) und Samstag (1. August) steht The Weeknd erneut im Deutschen Bank Park auf der Bühne. Für beide Zusatzkonzerte sind nur noch wenige Restkarten verfügbar. Was ursprünglich als eine einzige Show geplant war, wurde wegen der enormen Nachfrage auf drei Abende ausgeweitet – und das zeigt, was für ein kulturelles Ereignis diese Tour für Frankfurt bedeutet.

Die „After Hours Til Dawn“-Tour markiert für The Weeknd möglicherweise das Ende einer Ära. Eines ist sicher: Wer dabei war oder noch dabei sein wird, erlebt ein Stück Musikgeschichte. Der Sound der Weltstadt macht’s möglich – Jetzt reinhören auf Radio Frankfurt!

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