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Terminal 3 im ersten Sommer: So läuft’s auf dem Frankfurter Flughafen

Terminal 3 zieht Bilanz und 3,5 Millionen Reisende werden in den Herbstferien erwartet: Alle Infos zu Wartezeiten und Tipps für den Flughafen Frankfurt.

Redaktion
·
26. Oktober 2026
Bild ist mit Hilfe von KI generiert
Zuletzt aktualisiert: vor 8 Minuten

Euer Flughafen zieht Bilanz – und blickt auf die Herbstferien

Der Sound der Weltstadt kommt diesmal nicht aus dem Club, sondern vom Vorfeld! Der Flughafen Frankfurt hat ein spannendes erstes Jahr mit dem neuen Terminal 3 hinter sich – und gleichzeitig steht schon die nächste Reisewelle vor der Tür. Wir fassen euch zusammen, was Fraport zum neuen Terminal sagt und worauf ihr euch in den Herbstferien einstellen müsst.

Terminal 3: Drei Millionen Passagiere und ein paar Kinderkrankheiten

Im Interview mit der FAZ zieht Fraport-Vorstand Focke eine erste Bilanz zum neuen Terminal 3. Seine Einschätzung: ein tolles, überregional attraktives Produkt! Der Besuchertag mit rund 30.000 Menschen hat laut Focke gezeigt, wie viel Anklang das neue Terminal findet. Bislang wurden dort drei Millionen Passagiere abgefertigt – bei sehr hoher Kundenzufriedenheit, wie es im Interview heißt.

Möglich macht das laut Focke die monatelange Vorbereitung: Vor der Eröffnung wurden die Abläufe mit bis zu 8000 Komparsen trainiert. Trotzdem gibt es, wie Focke einräumt, die eine oder andere Kinderkrankheit. Als schwierigstes Thema beim Terminal 3 nennt er im Interview die Skyline-Bahn.

Herbstferien bringen 3,5 Millionen Fluggäste

Während das neue Terminal seinen ersten Praxistest hinter sich hat, steht am Frankfurter Flughafen schon die nächste große Reisewelle an. Wie Fliegerweb berichtet, erwartet Flughafenbetreiber Fraport zwischen dem 2. und 18. Oktober rund 3,5 Millionen Passagiere – allein für das erste Ferienwochenende vom 2. bis 4. Oktober rechnet Fraport mit etwa 650.000 Fluggästen.

Mehr Zeit einplanen – besonders für Nicht-EU-Reisende

Das beste Programm im Main-Gebiet gibt’s zwar bei uns, aber am Flughafen gilt: Geduld mitbringen! Laut Fliegerweb können durch zusätzliche EU-Vorgaben zur Datenerfassung im Rahmen des Entry Exit Systems (EES) längere Wartezeiten an den Grenzkontrollen entstehen, vor allem für Reisende aus Nicht-EU-Staaten.

Ein Fraport-Sprecher erklärt laut Fliegerweb, dass Fraport das EES im Sinne der europäischen Sicherheit und des Grenzschutzes befürworte und die hoheitliche Aufgabe etwa mit zusätzlichem Personal unterstütze. Dennoch führe die Ein- und Ausreise unter Anwendung aller EES-Vorgaben zu einem erheblichen zeitlichen Mehraufwand, vor allem für Nicht-EU-Bürgerinnen und Bürger. Diesen Reisenden wird empfohlen, mindestens drei Stunden vor Abflug am Flughafen zu sein.

Auch Reisende aus EU-Staaten, dem Europäischen Wirtschaftsraum und der Schweiz sowie Personen mit deutschem Aufenthaltstitel sollten bei Flügen außerhalb des Schengen-Raums drei Stunden vorher da sein. Für eine zügige Passkontrolle steht ihnen laut Fliegerweb das automatisierte System EasyPASS zur Verfügung. Wer keine Grenzkontrolle durchlaufen muss, kommt mit weniger Vorlauf aus: Mit Aufgabegepäck empfiehlt Fraport rund zweieinhalb Stunden, nur mit Handgepäck etwa zwei Stunden vor Abflug.

Sicherheitskontrolle, Check-in und Parkplatz clever planen

Auch die Sicherheitskontrolle lässt sich laut Fliegerweb vorab planen: Über FRA SmartWay kann kostenfrei ein Zeitfenster reserviert werden. An modernen CT-Kontrollstellen – etwa in Terminal 3 und einem Großteil von Terminal 1 – dürfen Flüssigkeiten in Behältern bis zu zwei Litern im Handgepäck bleiben, auch Flüssigkeiten und elektronische Geräte müssen während der Kontrolle nicht ausgepackt werden.

Viele Airlines ermöglichen den Online-Check-in bereits 24 Stunden vor Abflug, Gepäck kann an Fast Bag Drop-Automaten aufgegeben werden – bei ausgewählten Airlines sogar bis zu 23 Stunden vorher. Für Lufthansa, Condor, Discover Airlines und SWISS gibt’s zudem den Gepäckservice Airportr, mit dem das Gepäck schon von zu Hause aus abgegeben werden kann. Wer mit dem Auto anreist, sollte laut Fraport frühzeitig einen Parkplatz reservieren – das spart Nerven und bares Geld.

Fazit: Frankfurt rüstet sich für die Reisewelle

Zwischen neuem Terminal und voller Reisesaison ist am Frankfurter Flughafen richtig was los! Während Fraport-Vorstand Focke beim Terminal 3 eine positive erste Bilanz zieht, heißt es für alle, die in den Herbstferien verreisen: rechtzeitig planen, genug Zeit einkalkulieren und die Online-Services nutzen. Dann steht dem Start in den Urlaub nichts im Weg.

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