
Tankrabatt-Update: Die Spritpreise ziehen bundesweit wieder an! Was das für euren Geldbeutel in Frankfurt bedeutet und wie viel Rabatt wirklich ankommt.
Der Sound der Weltstadt bringt euch heute kein schönes Lied, sondern Zahlen, die an der Zapfsäule wehtun! Erst gab’s die Entlastung, jetzt zieht der Sprit schon wieder an. Genau das haben wir euch in einem früheren Beitrag schon angekündigt – und jetzt ist es amtlich: Die Spritpreise in Deutschland legen nach dem Tankrabatt-Start wieder leicht zu, wie die Börse Frankfurt berichtet.
Seit dem 1. Oktober senkt der Bund für drei Monate die Energiesteuern auf Benzin und Diesel – eine Entlastung von 16,7 Cent pro Liter. Wie t-online berichtet, ist das bereits der zweite Tankrabatt in diesem Jahr, nachdem schon im Mai und Juni die Steuern gesenkt wurden. Direkt nach Mitternacht fielen die Preise an vielen Tankstellen deutlich – der September war zuvor der mit Abstand teuerste Tankmonat überhaupt.
Damit der Rabatt überhaupt kommen konnte, mussten erst Bundestag und Bundesrat zustimmen. Wie der Deutschlandfunk berichtet, stimmten im Bundestag 434 Abgeordnete für den Tankrabatt, 128 dagegen, Enthaltungen gab es keine. SPD-Fraktionsvize Zorn betonte laut Deutschlandfunk, die Maßnahme entlaste alle, die täglich mit dem Auto zur Arbeit müssten. Aus der Unionsfraktion hieß es, der Tankrabatt sei für die akute Lage das beste, schnell verfügbare Instrument. Kritik kam von den Grünen und der Linken, die bezweifelten, dass der Rabatt wirklich alle gleich entlastet.
CSU-Chef Söder ließ den Beschluss im Bundesrat zwar passieren, forderte aber eine grundlegende Reform der deutschen Energiesteuern – ein Tankrabatt allein reiche nicht. Auch Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Schwesig und Thüringens Ministerpräsident Voigt machten laut Deutschlandfunk klar: Der Spritpreis müsse dauerhaft unter zwei Euro fallen, ein Auto sei für viele Menschen keine Spielerei, sondern Notwendigkeit.
Eine alte Frage stellt sich jetzt wieder neu: Kommt die Entlastung wirklich komplett bei euch an der Zapfsäule an? Tankstellen sind nämlich nicht verpflichtet, ihre Preise zu senken. Beim Tankrabatt im Mai und Juni hat das Bundeskartellamt genau hingeschaut – das Ergebnis laut Deutschlandfunk: Die Steuerentlastung wurde „nicht vollständig, aber überwiegend“ an die Verbraucher weitergegeben.
In Frankfurt waren die Preise direkt nach dem Start spürbar gefallen, Super E10 lag bei rund 2,062 Euro, Diesel bei etwa 2,209 Euro. Doch die Entwicklung, über die jetzt die Börse Frankfurt berichtet, zeigt: Die Preise ziehen bundesweit schon wieder leicht an. Grund dafür sind unter anderem geopolitische Spannungen in der Golfregion sowie Probleme in der Lieferkette bei Kraftstoffen.
Wenn der Rabatt tatsächlich voll weitergegeben wird, könnt ihr bei Diesel rund 44 Euro sparen, bei Benzin etwa 30 Euro – und zwar über die gesamten drei Monate, in denen der Tankrabatt gilt, also bis zum 31. Dezember 2026. Ob ihr am Ende wirklich so viel spart, hängt aber davon ab, wie sich die Preise an eurer Tankstelle vor Ort entwickeln. Behaltet die Preistafeln im Blick – gerade jetzt, wo der Trend wieder nach oben zeigt.
Wir bleiben für euch am Ball und halten euch auf dem Laufenden, wie sich der Tankrabatt in Frankfurt weiter auswirkt. Das beste Programm im Main-Gebiet gibt’s natürlich auch dann, wenn’s ums Thema Geldbeutel geht. Jetzt reinhören!






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