
Die Tage des Exils Frankfurt laufen bis 6. September 2026 mit 50 Events an 26 Orten. Jetzt alle Highlights entdecken und dabei sein!
Bis zum 6. September 2026 verwandelt sich Frankfurt am Main in einen lebendigen Ort des Austauschs und der Erinnerung: Die Tage des Exils laden euch ein, gemeinsam über historische und ganz aktuelle Erfahrungen von Flucht, Verfolgung und Exil nachzudenken – und miteinander ins Gespräch zu kommen. 50 Veranstaltungen an 26 verschiedenen Orten im Frankfurter Stadtgebiet warten auf euch. Der Sound der Weltstadt trägt in diesen Wochen auch die Stimmen derer, die ihre Heimat verlassen mussten.
Hinter dem Programm steckt eine starke Partnerschaft: Die Hamburger Körber-Stiftung organisiert die Tage des Exils in Kooperation mit dem Deutschen Exilarchiv 1933–1945 der Deutschen Nationalbibliothek – und gemeinsam mit zahlreichen Organisationen und Kultureinrichtungen der Stadt. In Ausstellungen, Diskussionen, Lesungen, Konzerten, Filmen und Performances wird das Thema Exil aus den unterschiedlichsten Perspektiven beleuchtet.
Den Auftakt machte am 20. August die Historikerin Irina Scherbakowa, die in der Deutschen Nationalbibliothek die „Rede zum Exil“ hielt. Als Mitbegründerin der Menschenrechtsorganisation MEMORIAL, die 2022 mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet wurde, hat sie sich der Dokumentation staatlicher Repression in Russland verschrieben. Ihr Engagement für die Aufarbeitung der Verbrechen des Gulag-Systems macht sie zur perfekten Schirmherrin für dieses besondere Programm. Musikalisch begleitete die international bekannte Klezmer-Band Dobranotch den Abend – moderiert von Anna Engel von hr2-kultur.
Das Programm steckt voller besonderer Momente. Hier sind einige Highlights, die ihr euch vormerken solltet:
Sylvia Asmus, Direktorin des Deutschen Exilarchivs, bringt es auf den Punkt: Frankfurt zeigt mit seiner großen Beteiligung von Institutionen, Vereinen und Organisationen, wie vielfältig die Auseinandersetzung mit Exil, Flucht und Verfolgung in dieser Stadt ist. Und Sven Tetzlaff von der Körber-Stiftung ergänzt: Exil bedeutet nicht nur Verlust – es bringt auch neue Formen des Ausdrucks, der Begegnung und des Weitererzählens hervor.
Die Tage des Exils Frankfurt finden im Rahmen der World Design Capital 2026 statt. Als Kulturpartner begleiten hr2-kultur und die Nachrichtenplattform Amal News Frankfurt das Programm. Für die Körber-Stiftung ist Frankfurt übrigens kein Neuland: Seit 2016 organisiert sie die Tage des Exils regelmäßig in verschiedenen deutschen Städten – 2026 findet das Festival zum zweiten Mal in Frankfurt statt.
Alle Infos zum vollständigen Programm findet ihr unter www.tagedesexils.de. Jetzt reinhören, hingehen, mitdiskutieren – Frankfurt lebt!






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