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Streit um „A Sky Full of Hope

Das Kunstwerk „A Sky Full of Hope

Redaktion
·
2. September 2026
Bild ist mit Hilfe von KI generiert
Zuletzt aktualisiert: vor 39 Minuten

2,3 Millionen Euro für eine Kunststoffwolke – und jetzt?

Frankfurt diskutiert! Das Kunstwerk „A Sky Full of Hope“ der US-amerikanischen Künstlerin Janet Echelman an der Konstablerwache sorgt weiter für heiße Debatten. Jetzt wird die Sache offiziell: Die Fraktion aus BFF, „Die Frankfurter“ und Freie Wähler hat einen Akteneinsichtsausschuss im Römer beantragt – und der kommt automatisch zustande. Eine Abstimmung darüber ist gar nicht nötig. Stadtverordnete wollen damit Klarheit, was hinter den Kulissen wirklich gelaufen ist.

Was steckt hinter dem Ausschuss?

Im Mittelpunkt der Kritik: die Kosten. Die Stadt Frankfurt zahlt für eine dreijährige Leihe des Werks satte 2,3 Millionen Euro. Fraktionschef Mathias Pfeiffer findet klare Worte: „Die Menschen in unserer Stadt sind zu Recht empört. 2,3 Millionen Euro Steuergeld für ein temporäres Kunstwerk sind kein Pappenstiel.“ Starker Tobak – und die Fraktion macht damit keinen Hehl aus ihrer Haltung.

Doch es geht nicht nur ums Geld. Die im konservativen Spektrum angesiedelte Gruppe hinterfragt auch die Rechtmäßigkeit der Vergabe. Das Kunstwerk wurde nämlich ohne öffentliche Ausschreibung angemietet – also ohne, dass sich andere Künstlerinnen und Künstler hätten bewerben können.

Kulturdezernentin verteidigt die Entscheidung

Kulturdezernentin Ina Hartwig (SPD) hatte sich dazu bereits in der vergangenen Plenarsitzung im Römer geäußert. Sie betonte, dass ein solches Vorgehen nicht zur Regel werden dürfe – in diesem konkreten Fall sei es aber rechtlich möglich gewesen, weil das Konzept der Künstlerin einzigartig sei. Eine Ausschreibung war demnach aus ihrer Sicht nicht zwingend erforderlich.

Mathias Pfeiffer sieht das anders. Er zweifelt an dieser Darstellung und fordert volle Transparenz: Alle Akten sollen auf den Tisch – „von der ersten Planung bis zum Vertragsabschluss und den begleitenden Maßnahmen“. Klar und deutlich.

Was passiert jetzt?

Im Akteneinsichtsausschuss können die Stadtverordneten sämtliche Dokumente einsehen, die mit der Anmietung des Werks in Zusammenhang stehen. Das gibt der Politik die Möglichkeit, den gesamten Entscheidungsprozess lückenlos nachzuvollziehen – von der Idee bis zum fertigen Vertrag.

Fest steht: Die bunte Kunststoffwolke über dem Wochenmarkt an der Konstablerwache bleibt vorerst ein Politikum. Ob die Akteneinsicht neue Erkenntnisse bringt oder die Wogen glätten wird, bleibt abzuwarten. Wir halten euch auf dem Laufenden – hier bei Radio Frankfurt, dem Sound der Weltstadt!

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