
Staugefahr am Wochenende 21.–23. August: Heimreisende und mehr Lkw verstopfen Deutschlands Autobahnen. Welche Strecken betroffen sind und wann du besser fährst.
Der Sommer neigt sich dem Ende – und das spürt ihr gerade auf Deutschlands Autobahnen! Am Wochenende vom 21. bis 23. August droht auf vielen Strecken echtes Stau-Chaos. Wer gerade aus dem Urlaub heimreist, sollte besser früh aufstehen oder die Nerven schon mal vorglühen. Der ADAC und der Auto Club Europa (ACE) warnen vor vollen Rückreiserouten aus dem Süden sowie von Nord- und Ostsee – und das hat gute Gründe.
Gleich mehrere Faktoren treffen dieses Wochenende aufeinander. In Berlin, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern sowie in Teilen der Niederlande enden die Sommerferien – das bedeutet: Hunderttausende Urlauber wollen gleichzeitig nach Hause. Als wäre das nicht genug, haben fast alle Bundesländer wegen Niedrigwasser auf den Flüssen die sonst geltenden Lkw-Fahrverbote vorübergehend gelockert. Die Folge: Deutlich mehr Laster rollen über die Autobahnen und verstärken den Verkehr zusätzlich.
Wer hingegen jetzt erst in den Urlaub startet, kann ein bisschen aufatmen – auf den Routen in Richtung Alpen und Küsten ist der größte Ansturm laut ADAC vorbei. Aber komplett staufrei wird’s auch da nicht sein.
Die kritischsten Zeiten laut ADAC sind der Freitagnachmittag, der Samstagvormittag und der Sonntagnachmittag. Wer flexibel ist, sollte auf Montag oder Dienstag außerhalb der Berufsverkehrszeiten ausweichen. Der ACE nennt den Mittwoch als weitere gute Option.
Für alle, die aus dem Main-Gebiet starten oder hier ankommen: Besonders die A 3 (Arnheim – Oberhausen – Köln – Frankfurt/Main – Würzburg – Nürnberg – Passau) und die A 5 (Hattenbacher Dreieck – Frankfurt/Main – Karlsruhe – Basel) sowie die A 45 (Dortmund – Gießen – Aschaffenburg) sind stark betroffen. Beide Richtungen können stocken!
Insgesamt rechnen ADAC und ACE auf folgenden Autobahnen mit erhöhtem Verkehr und Staus:
Wer über die Grenze reist, muss ebenfalls mehr Zeit einplanen. In Österreich sind unter anderem die Tauernautobahn (A 10) und die Brennerautobahn (A 13) staugefährdet. In der Schweiz solltet ihr auf der Gotthardroute (A 2) und auf der A 1 zwischen Bern und Zürich vorsichtig planen. In Italien stehen die A 1 (Modena – Florenz), die A 4 (Verona – Triest) und die A 22 (Brennerroute) im Fokus.
Besonders wichtig für alle, die aus den Niederlanden kommen: Die A 12 zwischen Utrecht und Arnheim wird am Wochenende wegen Fahrbahnsanierung gesperrt. Das bedeutet Umwege und mindestens eine Stunde Zeitverlust! Dazu läuft in Zandvoort bei Amsterdam noch das Formel-1-Rennen – die Straßen dort werden entsprechend voll sein.
Wer nach Deutschland einreist, sollte an folgenden Grenzübergängen extra Zeit einplanen:
Plant früh, plant clever – und reist wenn möglich unter der Woche. Wer flexibel ist, spart Nerven, Zeit und Sprit. Und wer auf dem Weg bleibt, hört am besten Radio Frankfurt: der Sound der Weltstadt hält euch auf der Heimreise bestens unterhalten! Jetzt reinhören auf radiofrankfurt.de.






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