
Schwerer E-Scooter-Unfall am Frankfurter Alleenring: Ein älterer Mann wurde schwer verletzt, die Polizei ermittelt mit Gutachter zum genauen Unfallhergang.
Frankfurt hat am Donnerstagabend einen heftigen Verkehrsunfall erlebt: Ein Teil des Alleenrings war stundenlang gesperrt – und der Grund dafür war ein schwerer Zusammenstoß zwischen einem Auto und einem E-Scooter. Für alle, die täglich auf Frankfurts Straßen unterwegs sind, ist das eine Nachricht, die aufhorchen lässt.
Gegen 20 Uhr wollte ein Autofahrer in der Nähe der Fachhochschule aus einer Seitenstraße auf den Alleenring stadtauswärts fahren. In diesem Moment tauchte plötzlich ein E-Scooter auf – und es kam zum Zusammenstoß. Laut Polizei haben Zeugen angegeben, dass der ältere Mann auf dem E-Scooter in entgegengesetzter Fahrtrichtung unterwegs war. Der E-Scooter-Fahrer überlebte den Unfall, wurde jedoch schwer verletzt und liegt seitdem im Krankenhaus.
Noch am selben Abend zog die Polizei einen Gutachter hinzu. Er soll jetzt den genauen Unfallhergang klären – denn die Frage, wer wie und wo gefahren ist, spielt für die weiteren Ermittlungen eine entscheidende Rolle.
Dieser Unfall wirft einmal mehr die Frage auf, wie sicher E-Scooter im Stadtverkehr wirklich sind. Falsche Fahrtrichtung, unübersichtliche Kreuzungen, plötzliches Auftauchen aus Seitenstraßen – das sind Situationen, die im dichten Frankfurter Stadtverkehr immer wieder zu gefährlichen Momenten führen. Für alle Verkehrsteilnehmer gilt: Augen auf, Tempo raus und die Regeln einhalten. Das gilt für Autofahrer genauso wie für E-Scooter-Nutzer.
Während Frankfurt mit den Folgen dieses Unfalls beschäftigt war, lief am Donnerstagabend am Main das achte Europa Open Air an der Weseler Werft – mit über 10.000 Besuchern und einem internationalen Programm des hr-Sinfonieorchesters. Werke von Edvard Grieg, Peter Tschaikowsky und George Gershwin sorgten für einen stimmungsvollen Abend direkt an der Skyline.
Auch rechtlich hat Hessen am Freitagmorgen Gesprächsstoff geliefert: Die Staatsanwaltschaft Gießen stellte Ermittlungen gegen eine 21-jährige Studentin ein, die auf einer Demo ein Plakat mit einem anstößigen Spruch gezeigt hatte. Die Behörde sah das als von der Meinungsfreiheit gedeckt an – die Äußerung diene nicht primär der Beleidigung, sondern dem Ausdruck politischer Kritik.
Und vor dem Oberlandesgericht Frankfurt geht ein kurios klingender, aber ernst gemeinter Streit weiter: Der Betreiber einer Vereinsgaststätte des Tennis-Clubs TC Rot-Weiß in Gießen klagt gegen seine fristlose Kündigung – weil er in seiner Gaststätte keinen Alkohol ausschenkt. Der Club will das nicht akzeptieren, der Pächter besteht auf seinem alkoholfreien Konzept. Das Landgericht hatte ihm zuletzt Recht gegeben. Heute entscheidet die nächste Instanz.
Frankfurt und Hessen bleiben in Bewegung – auf der Straße, vor Gericht und am Main. Der schwere E-Scooter-Unfall am Alleenring ist dabei eine deutliche Erinnerung daran, wie wichtig Vorsicht und gegenseitige Rücksicht im Stadtverkehr sind. Bleibt sicher da draußen – und hört rein bei Radio Frankfurt, eurem Sound der Weltstadt, um immer up to date zu bleiben!
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