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Schwejk im Schauspielhaus: Hašek-Klassiker am 1. November ausverkauft

Schwejk nach Hašek und Brecht war am 1. November im Schauspielhaus Frankfurt ausverkauft. Alle Fakten zur Aufführung und den Zusatzterminen im Überblick.

Redaktion
·
14. Oktober 2026
Bild ist mit Hilfe von KI generiert
Zuletzt aktualisiert: vor 33 Minuten

Schwejk erobert das Schauspielhaus – aber die Karten sind weg!

Der Sound der Weltstadt kommt diesmal nicht aus den Clubs, sondern aus dem Schauspielhaus Frankfurt! Am Sonntag, den 01.11.2026, stand dort von 18 bis 21.30 Uhr »Die Abenteuer des braven Soldaten Schwejk« auf dem Programm – nach Jaroslav Hašek, mit Texten von Bertolt Brecht und ergänzt um eine Recherche zur Schlacht um Bachmut. Regie führte Jan-Christoph Gockel, wie aus dem Kalender von Schauspiel Frankfurt hervorgeht.

Wer spontan noch rein wollte, hatte es schwer: Laut Angaben von Schauspiel Frankfurt war die Vorstellung ausverkauft, lediglich an der Abendkasse gab’s eventuell noch Restkarten. Kein Wunder bei diesem Stoff-Mix – Hašeks Original, Brechts Handschrift und ein brandaktueller Bezug zur Ukraine, das zieht offenbar!

Gespielt wurde die Inszenierung im großen Haus in der Neuen Mainzer Straße 17, mitten in Frankfurt. Und wer am 1. November keine Karte mehr ergattern konnte, bekam direkt im Anschluss eine zweite Chance: Nach Angaben von Schauspiel Frankfurt stand das Stück auch am Donnerstag, den 05.11.2026, um 19 Uhr erneut auf dem Spielplan – diesmal im Rahmen des Abos „Do A“, mit Restkarten für alle, die am Premierentermin leer ausgegangen waren.

Das Schauspielhaus hatte im November 2026 einiges zu bieten – Schwejk war dabei nur einer von vielen Programmpunkten. Parallel lief in den Kammerspielen »Das Bildnis des Dorian Gray« nach Oscar Wilde, ebenfalls ausverkauft am selben Abend. Wer das Main-Gebiet nach kulturellen Highlights durchforstet, kam im November an Schauspiel Frankfurt nicht vorbei.

Frankfurt liebt sein Theater

Dass gleich mehrere Vorstellungen am selben Wochenende komplett ausgebucht waren, zeigt: Das Interesse am Schauspielhaus ist riesig. Die Kombination aus Hašeks bitterböser Antikriegssatire, Brechts scharfer Gesellschaftskritik und dem aktuellen Bezug zur Schlacht um Bachmut hat offenbar den Nerv des Frankfurter Publikums getroffen.

Wer beim nächsten Mal dabei sein will, sollte sich frühzeitig um Tickets kümmern – das zeigt dieser Termin ganz deutlich. Das beste Programm im Main-Gebiet gibt’s eben nicht nur im Radio, sondern auch auf Frankfurts Theaterbühnen!

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