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0:6 in Leipzig: Eintracht kassiert nächste Klatsche

Eintracht Frankfurt kassiert bei RB Leipzig eine 0:6-Klatsche. Trotz Dreierkette und taktischer Umstellung von Adi Hütter setzt es die nächste bittere…

Redaktion
·
13. Oktober 2026
Bild ist mit Hilfe von KI generiert
Zuletzt aktualisiert: vor 21 Minuten

Debakel in Leipzig: Eintracht geht mit 0:6 unter

Das war bitter für Eintracht Frankfurt! Bei RB Leipzig setzte es am Samstagabend eine 0:6-Packung (0:4), wie die Sportschau berichtet. Schon zur Pause lag die Eintracht mit vier Toren hinten – ein Spiel zum Vergessen für die Hessen im Main-Gebiet der Bundesliga-Tabelle.

Hütter wagte das taktische Experiment

Dabei hatte Trainer Adi Hütter vor der Partie noch auf Veränderung gesetzt. Wie die FAZ berichtet, ließ er seine Mannschaft in Leipzig mit einer Dreierkette auflaufen – weg von der gewohnten Viererkette. Hütter selbst machte vorab klar, dass er mit dieser Entscheidung mehr Stabilität in der Defensive wollte, auch wenn er betonte, taktisch flexibel bleiben zu wollen. Die Dreierkette, die bei gegnerischem Ballbesitz zur Fünferkette wird, sollte vor allem Kapitän Robin Koch mehr Sicherheit geben, der sich laut FAZ mit zwei Innenverteidigern als Nachbarn wohler fühlt.

Hütter hatte zuvor auch unmissverständlich klargemacht, dass er von seinem Kapitän mehr erwartet. Koch fehle es an Konstanz, hieß es – trotz engagierter Zweikampfführung passierten ihm immer wieder individuelle Fehler. Die Rückkehr zur Dreierkette war also auch als Unterstützung für den Abwehrchef gedacht.

Personalsorgen und Formfragen im Sturm

Auch im Angriff musste Hütter laut FAZ-Bericht schwierige Entscheidungen treffen. Mit Jonathan Burkardt, Younes Ebnoutalib, Can Uzun und Ritsu Doan standen gleich vier Offensivkräfte um drei Plätze zur Verfügung. Ebnoutalib hatte sich inzwischen vom Aufsteiger zum Nationalspieler entwickelt, während Uzun nach einer schwierigen Länderspielreise mental angeschlagen zurückkehrte und sich in seiner Heimat harscher Kritik sowie Buhrufen ausgesetzt sah.

Vor dem Spiel sprach Hütter von Aufbruchstimmung im Frankfurter Lager, nachdem das Team nach der langen Länderspielpause wieder komplett zusammengekommen war. Die Erwartung war klar: Ein kompakter Auftritt in der Breite und Tiefe des Spielfelds sollte her, um Leipzig keinen Raum für Tempo zu lassen.

Am Ende zählte nur das Ergebnis

Doch das Experiment ging gründlich daneben. Statt der erhofften Stabilität gab es die nächste deutliche Pleite in Leipzig – mit 0:6 fiel die Niederlage sogar noch höher aus als befürchtet. Die Eintracht bleibt damit in der aktuellen Form ein Sorgenkind, und die Fragen nach der richtigen Grundordnung und der Führungsrolle von Kapitän Robin Koch dürften in Frankfurt nun erst recht wieder aufkommen.

Wie es für die Eintracht weitergeht und ob Hütter nach diesem Rückschlag erneut an der Taktik schraubt, bleibt spannend. Der Sound der Weltstadt bleibt bei Radio Frankfurt natürlich dran – jetzt reinhören und auf dem Laufenden bleiben!

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