
Auf der A661 bei Dreieich wurde ein Motorrad bei einem Auffahrunfall von der Fahrbahn geschleudert und brannte vollständig aus.
Was in der Nacht zum Mittwoch, 29. Juli, auf der A661 bei Dreieich passiert ist, lässt einen den Atem stocken: Ein 18-jähriger Motorradfahrer und sein gleichaltriger Sozius wurden bei einem Auffahrunfall von ihrer Kawasaki geschleudert – das Motorrad fing danach sofort Feuer und brannte komplett aus. Eine Schocknacht, die für die beiden Jungs glimpflicher hätte enden können.
Nach aktuellem Stand der Ermittlungen waren die beiden 18-Jährigen auf ihrer Kawasaki auf dem rechten Fahrstreifen der A661 unterwegs. Gegen Mitternacht soll ein 46-jähriger Toyota-Fahrer, der hinter ihnen fuhr, kurz hinter der Anschlussstelle Dreieich vermutlich aus Unachtsamkeit auf das Motorrad aufgefahren sein. Durch den Aufprall wurde die Kawasaki auf den Seitenstreifen geschleudert.
Und dann ging alles ganz schnell: Das Motorrad fing unmittelbar nach dem Aufprall Feuer. Nicht nur die Maschine, auch die Böschung neben dem Standstreifen geriet in Brand. Am Ende war die Kawasaki vollständig ausgebrannt – ein Totalschaden.
Die Feuerwehr musste ran, und das mitten in der Nacht. Für die Löscharbeiten wurden der Standstreifen und der rechte Fahrstreifen der A661 gesperrt. Ein Einsatz, der die ohnehin angespannte Situation auf der Strecke weiter verschärfte.
Beide jungen Männer – der Fahrer und sein Begleiter – wurden bei dem Unfall verletzt und erlitten laut Polizei einen Schock. Genauere Angaben zu ihrem Gesundheitszustand machten die Beamten bislang nicht. Den Gesamtschaden beziffert die Polizei auf 11.000 Euro.
Die Polizeiautobahnstation Südosthessen hat die Ermittlungen zum genauen Hergang aufgenommen. Wer den Unfall in der Nacht zum Mittwoch auf der A661 bei Dreieich beobachtet hat oder Angaben zum Ablauf machen kann, soll sich unter der Telefonnummer 06181 9010-0 melden. Jeder Hinweis kann helfen, den Unfallhergang vollständig aufzuklären.
Bleibt auf den Straßen rund ums Main-Gebiet vorsichtig – und haltet immer genug Abstand! Solche Momente zeigen, wie schnell auf der Autobahn etwas schiefgehen kann. Wir wünschen den beiden 18-Jährigen eine schnelle Erholung.






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