
SC Dortelweil startet mit zwölf Neuzugängen in die Verbandsliga-Saison. Wir zeigen, was hinter dem großen Umbruch steckt und welche Ziele der Verein hat.
Beim SC Dortelweil ist in diesem Sommer richtig viel passiert! Zwölf Neuzugänge, elf Abgänge – fast die halbe Mannschaft hat sich verändert. Für Dortelweiler Verhältnisse ist das eine echte Ausnahme. Trainer Gültekin Cagritekin bringt es selbst auf den Punkt: „Für Dortelweiler Verhältnisse hatten wir eine sehr hohe Fluktuation.“ Doch statt in Panik zu verfallen, hat der Verein die Chance genutzt und den Kader bewusst verjüngt. Klingt nach einer spannenden neuen Saison in der Verbandsliga!
Der SC Dortelweil war als Vorjahres-Zweiter in die letzte Saison gestartet – mit großen Erwartungen. Doch an die sensationelle Relegationsteilnahme aus dem Vorjahr konnte die Mannschaft nicht anknüpfen. Die Ergebnisse schwankten zu stark, und am Ende landete der SCD im Tabellen-Niemandsland. Dazu kamen personelle Veränderungen: Einige verdiente Spieler traten kürzer und wechselten in niedrigere Ligen. Masahito Morishima kehrte zurück in seine japanische Heimat, Routinier Dennis Geh hängte die Fußballschuhe ganz an den Nagel. Das bedeutete: Umbruch war unausweichlich.
Und der Verein hat das klug angegangen! Cagritekin erklärt die Strategie: „Diese Chance haben wir genutzt, um junge Talente aus der Region an Land zu ziehen, die in unser Portfolio passen.“ Gleich fünf der Neuen kommen aus der Wetterau. Arda Amet und Amir Jaouadi stoßen von Türk Gücü Friedberg dazu, Johannes Tatchouop kommt vom Türkischen SV Bad Nauheim, Ilas Daaou aus der Jugend des Karbener SV – und Oliver Steffen kehrt aus der eigenen zweiten Mannschaft zurück.
Sieben Testspiele in drei Wochen – und die Bilanz kann sich sehen lassen. Nur gegen den Mitte-Verbandsligisten SG Walluf gab es eine Niederlage. Co-Trainer Stefan Geppert nimmt das entspannt: „Walluf ist ein guter Gegner, der verdient gewonnen hat.“ Viel wichtiger für ihn: die Stimmung im Team. „Man sieht, dass alle hochengagiert und motiviert sind. Jeder will sich zeigen, es herrscht ein guter Teamspirit. Niemand arbeitet hier mit dem Ellenbogen gegeneinander.“
Auch Cagritekin ist begeistert – besonders von der Trainingsbeteiligung: „Wir haben eine sehr hohe Trainingsbeteiligung, was in der Urlaubszeit nicht immer Usus ist. Wir können bei den Tests doppelte Mannschaften stellen.“ Das klingt nach einer Truppe, die richtig Bock auf die neue Saison hat!
Beim SCD will man keine großen Sprüche klopfen – sondern lieber „kleine Brötchen backen“, wie Geppert sagt. Das Ziel ist klar: das Tabellenmittelfeld. Cagritekin ist trotzdem optimistisch: „Wenn alle Mechanismen greifen, traue ich uns einen einstelligen Tabellenplatz zu.“
Der Schlüssel? Zusammenhalt! „Dortelweil lebt vom Zusammenhalt in der Mannschaft, das macht den Verein aus“, betont der Coach. Viele der Neuzugänge kommen aus dem Nachwuchsbereich und müssen sich erst an die Realität des Seniorenfußballs gewöhnen. Geppert macht klar, welche Rolle die Erfahrenen dabei spielen: „Die etablierten und älteren Spieler sind in der Pflicht, Integrationsarbeit zu leisten.“
Hier sind die Neuzugänge des SC Dortelweil für die neue Saison:
Insgesamt ein Kader voller frischer Energie – und einer Menge Potenzial aus der Region. Wir sind gespannt, wie der SC Dortelweil die neue Verbandsliga-Saison angeht. Drücken wir die Daumen!






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