
Farbrausch in Frankfurt: „Viva Frida Kahlo
Ab dem 12. November kommt „Viva Frida Kahlo
FSG Merzhausen/Weilnau/Weilrod gewinnt das Derby gegen SG Wehrheim/Pfaffenwiesbach 3:1. Sven Baumann trifft doppelt – darunter ein seltenes Kopfballtor.
„Da simmer wieder, KOL“ – dieser Satz steht nicht nur auf den blauen Meistershirts der FSG Merzhausen/Weilnau/Weilrod, er beschreibt auch das Auftreten des Aufsteigers nach vier Spieltagen in der Kreisliga A (KOL) perfekt. Am Sonntagnachmittag holte sich die Fußballspielgemeinschaft beim Derby gegen den neuformierten Gruppenligaabsteiger SG Wehrheim/Pfaffenwiesbach einen verdienten 3:1-Auswärtssieg – und untermauerte damit eindrucksvoll, dass der Meistertitel der letzten Saison kein Zufallsprodukt war.
Der Mann des Spiels hieß diesmal nicht Robin Klimmek, der von der gegnerischen Mannschaft in Manndeckung genommen wurde. Spielertrainer Jonas Wanzke hatte stattdessen Sven Baumann neben seinen Neuner in den Sturm beordert – und der 30-jährige Weilroder zahlte das Vertrauen mit einem Doppelpack zurück.
Sein erstes Tor war dabei besonders sehenswert: Baumann köpfte nach einer Flanke von Michel-Philippe Kraus in der 40. Minute zur Führung ein. Für den 1,65 Meter großen Angreifer ein eher seltenes Kunststück – auf Nachfrage gab er zu: „Seit langer Zeit wieder mal.“ Noch vor der Pause legte Simon Dippel nach einem Konter über Robert Schieberle mit einem trockenen Flachschuss auf 2:0 nach.
Nach 55 Minuten war Baumann erneut zur Stelle: Nach einem Pressschlag konnte Torwart Sandro Isemann den Ball nur abklatschen – und Baumann stand goldrichtig zum 3:0. Sein Doppelpack? „Ab und zu“, sagte er nur trocken. Mehr Worte brauchte es nicht.
Auf der anderen Seite war SG-Trainer Jörg Loutchan sichtlich gefrustet. Er nahm sich dabei selbst nicht aus dem Schussfeld: „Vielleicht liegt’s ja auch an mir?“, soll er seine Mannschaft in der Pause gefragt haben. Sein Fazit war deutlich – zu viele technische Fehler im Aufbauspiel, falsche Entscheidungen und mangelnde Konsequenz vor dem Tor. Alexander Schwarz (46.) und Eric Scheidt (62.) vergaben aus kürzester Distanz nach präzisen Hereingaben. „Da fehlt mir die Inspiration“, so Loutchan über die ausgelassenen Chancen.
Den einzigen Treffer für die Gastgeber erzielte Schwarz per Zuspiel des eingewechselten Marcus Krawczyk in der 82. Minute – zu wenig für eine Wende. Nur ein Sieg aus vier Spielen: Der stark verjüngte Gruppenliga-Absteiger ist holprig in die neue Saison gestartet.
Spielertrainer Wanzke zeigte sich nach dem Abpfiff zufrieden, blieb aber gewohnt geerdet: „Man merkt unser Selbstbewusstsein. Wir machen einfach da weiter, wo wir letzte Saison aufgehört haben.“ Zehn Punkte aus vier Spielen – eine starke Ausbeute. Fehlen tut dem Team allerdings Sven Unrau, der mit einem Handbruch ausfällt.
Torwart Maximilian Rühl, der in der Schlussphase noch einige Male gefordert wurde, ließ seiner Vorfreude im Siegerkreis freien Lauf: Sollte die Mannschaft bis zur Winterpause ungeschlagen bleiben, „dann gehen wir richtig steil!“, kündigte der Schlussmann lautstark an. Rund 190 Zuschauer an der schön gelegenen Sportanlage in Pfaffenwiesbach mit Wald- und Bergblick haben zumindest schon mal Lust auf mehr bekommen.

Ab dem 12. November kommt „Viva Frida Kahlo



Ab dem 12. November kommt „Viva Frida Kahlo


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