
Reezy aus der Frankfurter Nordweststadt zeigt mit Album „Raheem
Er ist aus Frankfurt nicht wegzudenken: Reezy, bürgerlich Raheem Heid, hat sich längst zu einem der vielseitigsten Künstler Deutschlands entwickelt. Über drei Millionen monatliche Hörer auf Spotify, Nummer-eins-Alben und Millionen Streams sprechen für sich. Jetzt legt der 31-Jährige aus der Frankfurter Nordweststadt nach – und zeigt mit seinem neuen Album „Raheem“, dass „Deutschrap“ als Schublade für ihn schlicht zu klein ist. Wie wir in einem früheren Beitrag bereits berichtet haben, ist das Album vollgepackt mit persönlichen Momenten und popkulturellen Referenzen – doch jetzt gibt es neue Details, die das Bild abrunden.
Was sofort ins Auge fällt: Fast jeder der 18 Tracks trägt den Namen einer bekannten Persönlichkeit. Britney Spears ist dabei, Fußballer Karim Benzema – und auch Architektin Zaha Hadid findet ihren Platz auf der Tracklist. Reezy selbst erklärte der Deutschen Presse-Agentur: „Raheem ist ein persönliches Album. Und die ganzen ikonischen Figuren, die Songs, die die ganzen Namen der ikonischen Figuren enthalten, haben alle eine Rolle in meinem Leben gespielt.“ Das ist kein bloßes Namedropping – dahinter steckt echte Auseinandersetzung mit der eigenen Geschichte.
Schon der erste Song „Raheem“ macht klar, woher dieser Künstler kommt. „In meiner Gegend gab es keine Engel, hier gab es nur Angeldust“, rappt er über das Aufwachsen in der Nordweststadt. Persönliche Zeilen über seinen Vater folgen – Reezy brachte sich in der Garage seiner Eltern das Spielen verschiedener Instrumente bei und produziert viele seiner Songs selbst. Diese Authentizität zieht sich durch das gesamte Album.
Musikalisch am spannendsten ist der Track „Rosewood Interlude“. Mitten im Song taucht auf einmal Pitbulls bekannte Zeile „We at the hotel, motel, Holiday Inn“ aus „Hotel Room Service“ auf – eingebettet in ruhige Streicher und eine nachdenkliche Atmosphäre. Das klingt alles andere als nach Party. Stattdessen rappt Reezy: „Sie schreiben in Kommentaren, das ist alles nicht so deep. Doch ich verdeck‘ meine Narben unter Balenciaga-Sleeves.“ Luxus und persönliche Wunden – beides gehört bei ihm zusammen.
Auf dem Album ist abgesehen von Sängerin Delara kein weiteres Feature zu hören. Das ist eine bewusste Entscheidung: „Raheem“ soll Reezys Album sein – ungefiltert und klar. Wer auf schnellere Tracks steht, wird mit „700 Pferde“ und „Arda Saatci“ bedient, die bereits vorab erschienen sind und bei Fans für Begeisterung sorgten. Der Tenor in den Kommentaren: „Endlich wieder der alte Reezy.“ Dabei zeigt das Album auch, dass Reezy weiterhin mit neuen Sounds experimentiert – House-Elemente und englische Einflüsse inklusive. Für jeden ist etwas dabei.
Das beste daran? Ihr könnt Reezy bald live erleben! Am 21. September kommt er in die Jahrhunderthalle Frankfurt. Neben Frankfurt stehen auch weitere Städte in Deutschland, Österreich und der Schweiz auf dem Tourplan. Der Sound der Weltstadt trifft auf die Bühne – jetzt reinhören und Tickets sichern!


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