
Raphael Onyedika wechselt für 10 Mio. Euro von Brügge zu Eintracht Frankfurt. Kann er der Leader werden, den die SGE seit Sebastian Rode vermisst?
Frankfurt, aufgepasst! Die Eintracht hat zugeschlagen – und diesmal könnte es wirklich passen. Raphael Onyedika heißt der Mann, der das zentrale Mittelfeld der SGE endlich wieder auf Kurs bringen soll. Der 25-Jährige kommt für zehn Millionen Euro vom FC Brügge und trägt künftig die Rückennummer 25. Der Sound der Weltstadt braucht einen neuen Taktgeber – und Onyedika will genau das sein.
Eintracht Frankfurt und Nigeria – das ist eine ganz besondere Geschichte. Mit Raphael Onyedika zieht erst der zweite Nigerianer überhaupt in der Bundesliga-Geschichte der Eintracht ins Trikot. Und der erste? Ein gewisser Jay-Jay Okocha – eine Legende, die in Nigeria jedes Kind kennt. „Er ist eine große Legende in der Heimat, jeder kennt seine Geschichte“, sagt Onyedika selbst. Dass er in diese riesigen Fußstapfen tritt, weiß er genau. Aber er ist kein Tänzer, kein Zehner wie das große Idol – Onyedika kommt über die robuste Schiene. Er beschreibt sich selbst als „aggressiven“ Spieler: „Ich gehe in jedes Spiel, als wäre es mein letztes. Ich gebe immer alles, immer 100 Prozent.“
Seit dem Abgang von Ex-Kapitän Sebastian Rode fahndet die Eintracht nach einem echten Anker im zentralen Mittelfeld. Ellyes Skhiri, Hugo Larsson, Oscar Hojlund, Fares Chaibi, Mo Dahoud, Mario Götze – keiner konnte die Lücke wirklich schließen. Selbst Nationalspieler Pascal Groß, der vielleicht das Zeug dazu gehabt hätte, sprang im letzten Moment ab. Jetzt soll Onyedika der Mann sein, auf den Frankfurt so lange gewartet hat. Übrigens: Die Eintracht wollte ihn schon zweimal verpflichten – doch die geforderte Ablösesumme der Belgier war jeweils zu hoch. „Wir haben aber immer Kontakt gehalten“, erzählt der Profi. Gut so!
Raphael Onyedikas Weg nach Frankfurt ist alles andere als selbstverständlich. Aufgewachsen in ärmlichen Verhältnissen in Nigeria, verlor er seinen Vater mit nur zwei Jahren. Oft spielte er als Kind barfuß auf der Straße Fußball. Mit 15 schaffte er es in die Akademie Ebedei, mit 19 folgte sein Profidebüt – direkt mit einem Tor. Über den FC Midtjylland in Dänemark ging es weiter zu FC Brügge in Belgien: 183 Spiele, zwei Meisterschaften, ein Pokalsieg, ein Supercuptriumph und Tore in der Champions League. 24 Einsätze in der Königsklasse stehen bereits in seiner Vita.
In Frankfurt will er jetzt weitermachen. Die Champions-League-Hymne live auf dem Platz – das hat ihn beim ersten Mal mit einer Ganzkörpergänsehaut überrollt. Und genau dorthin will er die Eintracht wieder führen: „nach Europa“. Die Eintracht, die er vor vier Jahren auf dem Radar hatte, als sie die Europa League gewann – und die ihn seitdem nicht mehr losgelassen hat.
Ob Onyedika wirklich der erste echte Leader seit Sebastian Rode werden kann? Die Voraussetzungen stimmen: Kampfstärke, internationale Erfahrung, klare Ziele und ein Hunger, der aus einer harten Vergangenheit kommt. Das beste Programm im Main-Gebiet begleitet die neue Saison der Eintracht – und wir sind gespannt, ob Rapha Frankfurt zum Beben bringt. Jetzt reinhören und informiert bleiben!






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