
In Frankfurt-Eckenheim wurde eine Person mutmaßlich queerfeindlich bedroht und beleidigt. Die Polizei fahndet nach fünf Tatverdächtigen und sucht Zeugen.
Frankfurt, wir müssen reden – und zwar über einen Vorfall, der uns alle angehen sollte. Am frühen Sonntagmorgen, dem 26. Juli 2026, wurde eine 42-jährige Person im Frankfurter Stadtteil Eckenheim beleidigt und bedroht. Der mutmaßliche Hintergrund: ihre sexuelle Orientierung. Queerfeindlichkeit hat in unserer Stadt keinen Platz – und die Frankfurter Polizei ermittelt jetzt auf Hochtouren.
Gegen 06:10 Uhr hatte sich die geschädigte Person mit einem ihr unbekannten Mann in der Casparistraße verabredet. Plötzlich tauchten vier Jugendliche beziehungsweise junge Erwachsene auf, die sie sofort beleidigten und bedrohten. Einer der jungen Männer soll dabei einen Hammer bedrohlich in der Hand gehalten haben.
Als die geschädigte Person versuchte, zu ihrem Fahrzeug zu flüchten, kam ein fünfter Tatverdächtiger dazu. Es folgten weitere Beleidigungen, die gezielt auf ihre sexuelle Orientierung abzielten. Glücklicherweise konnte sich die Person schließlich in ihrem PKW von der Örtlichkeit entfernen, ohne körperlich verletzt zu werden.
Die Polizei fahndet nach insgesamt fünf männlichen Personen. Hier sind die Beschreibungen, die die Ermittler veröffentlicht haben:
Die Ermittlungen laufen. Das Polizeipräsidium Frankfurt am Main bittet alle, die in der Nacht auf den 26. Juli 2026 im Bereich der Casparistraße in Eckenheim etwas Verdächtiges beobachtet haben, sich umgehend zu melden. Zeugen können sich unter der Rufnummer 069 / 755 – 11400 direkt beim zuständigen Kommissariat melden – oder bei jeder anderen Polizeidienststelle.
Jeder Hinweis zählt. Wer etwas gesehen hat, sollte nicht zögern und sich melden!
Dieser Vorfall ist leider kein Einzelfall in Frankfurt. Noch in derselben Nacht wurde laut Polizeimeldung eine weitere der queeren Community angehörige Person im Bereich der Konstablerwache angegriffen und beleidigt. Das zeigt: Queerfeindliche Gewalt ist eine reale Bedrohung – auch hier bei uns im Main-Gebiet.
Radio Frankfurt steht für eine offene, bunte und vielfältige Stadt. Der Sound der Weltstadt ist bunt, laut und für alle da. Deshalb sagen wir klar: Solche Taten dürfen nicht im Dunkeln bleiben. Sprecht darüber, teilt diesen Beitrag und meldet euch bei der Polizei, wenn ihr Zeuge solcher Vorfälle werdet.
Bleibt füreinander da – Frankfurt, wir sind eine Stadt! 🧡


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