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Queeres Exil in Frankfurt: Vortrag und Gespräch am 1. September 2026

Queeres Exil in Frankfurt: Am 1. September 2026 spricht Christian Setzepfandt über Erfahrungen queerer Geflüchteter aus Iran, Russland und Afghanistan im…

Redaktion
·
31. August 2026
Bild ist mit Hilfe von KI generiert
Zuletzt aktualisiert: vor 3 Stunden

Frankfurt als Zufluchtsort für queere Menschen

Frankfurt ist für viele Menschen mehr als eine Weltstadt – es ist ein Ort der Zuflucht. Queere Menschen aus Iran, Russland und Afghanistan kommen in unsere Stadt, weil sie in ihren Herkunftsländern nicht offen leben können. Gesellschaftliches oder politisches Engagement? In vielen Ländern schlicht lebensgefährlich. Umso wichtiger, dass genau diese Geschichten bei uns gehört werden.

Vortrag mit Christian Setzepfandt

Am 1. September 2026 ab 19:00 Uhr gibt es die Chance, mehr darüber zu erfahren: Historiker und Stadtführer Christian Setzepfandt spricht über die aktuellen Erfahrungen queerer Exilantinnen und Exilanten in Frankfurt. Der Abend verbindet einen Vortrag mit einem offenen Gespräch – und lädt ein, genauer hinzuschauen, was es bedeutet, in Frankfurt Schutz zu suchen und gleichzeitig die eigene Identität zu leben.

Die Veranstaltung findet im Rahmen der Frankfurter „Tage des Exils“ statt – einer Reihe, die bewusst an Flucht, Vertreibung und den Mut zur Freiheit erinnert.

Wo und wie viel?

Die Veranstaltung geht im Stadthaus, Markt 1 über die Bühne. Der Eintritt ist bewusst niedrigschwellig gehalten: 5 Euro, ermäßigt 2,50 Euro. Karten gibt es unter vhs.frankfurt.de oder telefonisch unter 069 21271501.

Veranstaltet wird der Abend von Gegen Vergessen – Für Demokratie e.V./RAG Frankfurt.Rhein-Main – in Kooperation mit der VHS Frankfurt.

Warum das wichtig ist

Queere Geflüchtete stehen oft vor einer doppelten Herausforderung: Einerseits der Flucht und dem Neuanfang, andererseits der Frage, ob sie auch im Exil wirklich sie selbst sein dürfen. Frankfurt trägt Verantwortung – als Aufnahmesort, als Stadtgesellschaft und als Ort des Dialogs. Genau deshalb ist ein Abend wie dieser so wertvoll: Er schafft Raum für echte Geschichten und echte Begegnungen.

Also: Kommt vorbei, hört zu, redet mit. Das ist der Sound einer Weltstadt, die zuhört.

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