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Orange Beach zieht um: Frankfurts Kult-Café startet neu im Sommerhoffpark

Das Frankfurter Kult-Café Orange Beach zieht um: Auf 3.500 Quadratmetern im Sommerhoffpark startet es neu – jetzt einfach als Orange.

Redaktion
·
23. Juli 2026
Bild ist mit Hilfe von KI generiert
Zuletzt aktualisiert: vor 2 Stunden

Tschüss Mainufer, hallo Grün!

Frankfurt verliert einen Lieblingsort – und gewinnt gleichzeitig einen neuen! Das Open-Air-Café Orange Beach hat seinen Standort am Mainufer für immer verlassen und ist in den Sommerhoffpark am Adolf-Meyer-Pavillon umgezogen. Der Grund: Brückenarbeiten. Doch statt traurig zu sein, hat Betreiber Olaf Gries (66) das Beste draus gemacht. Das Ergebnis? Ein 3.500 Quadratmeter großer Garten voller Geschichte, Grün und guter Vibes – und ein neuer Name: Das Café heißt jetzt einfach nur noch Orange.

3.500 Quadratmeter zwischen uralten Eichen

Was für ein Upgrade! Statt schmal und lang direkt am Wasser erstreckt sich das neue Orange auf einer riesigen, rechteckigen Grünfläche. Hinten im Garten stehen Eichen, die laut einem Biologen schon mehr als 200 Jahre alt sind – absolute Naturkulisse also. Vorne säumen Roteichen aus den 1970ern das Gelände. Dazwischen: Strandstühle, Strandkörbe, Bierbänke, Bistrotische mit hohen Hockern und jede Menge Sand für die Kleinen zum Spielen.

Auch das Boot ist noch dabei – es steht jetzt allerdings auf Rindenmulch statt auf Wasser. Drei Lkw-Ladungen Rindenmulch wurden verteilt, das gesamte Grundstück wurde gerodet. „Es war eine Schweinearbeit und wir hatten offene Hände“, erzählt Gries gut gelaunt. Aber der Einsatz hat sich gelohnt.

Wie Olaf Gries seinen neuen Spot gefunden hat

Der Tipp kam von Bekanntem Harry Haarstark – er brachte Gries auf die Idee mit dem Adolf-Meyer-Pavillon, der seit sechs Jahren leerstand. Gries schaute sich das Gelände an, erkannte das Potenzial und kontaktierte die Stadt Frankfurt. Es hat geklappt! Jetzt bewirtschaftet er einen Teil des Gebäudes sowie den gesamten Garten – vorerst für fünf Jahre, mit Option auf Verlängerung.

Der Adolf-Meyer-Pavillon wurde übrigens 1928 errichtet, ein Transparent aus dem Bauhausarchiv Berlin erinnert am Parkeingang an die Bauarbeiten. Geschichte trifft hier auf ganz entspannte Café-Atmosphäre.

Drinks, Barrierefreiheit & ein bisschen Vorfreude

Was gibt’s zu trinken? Jede Menge! Von 40 Biersorten über bunte Retrolimonaden bis hin zu Wein, Mixgetränken und Kaffee – Gries hat’s drauf. Wer auf Ausgefallenes steht, wird auf der Karte mehr als fündig. Die Waldmeisterlimo ist übrigens schon jetzt ein Hit bei den Gästen.

Auch in Sachen Barrierefreiheit macht das Orange eine richtig gute Figur: Es gibt eine breite Rampe zum Ausschank, rollstuhlgerechte Toiletten und stolperfallenfreie Wege. Toiletten und Elektrik wurden komplett neu gemacht, frisch gestrichen – alles bereit für den großen Ansturm.

Der Tresen ist übrigens ein echtes Highlight: Ein langes Brett aus einem Baumstamm, das auf zwei Birkenstämmchen ruht. Rustikales Handwerk trifft Frankfurt-Feeling!

Noch vor der offiziellen Eröffnung schon voll

Wer schnell ist, kann das Orange schon jetzt besuchen – denn auch wenn die offizielle Eröffnung erst am 1. August ist, mangelt es dem neuen Spot keineswegs an Gästen. Am Eingang hängen noch ein paar alte Schilder mit dem Schriftzug „Orange Beach“. Gries grinst: „Wir werden noch eine ganze Wand mit ‚Orange‘ bemalen, dann stimmt alles.“

Klar, der Main fehlt ein bisschen. „Jetzt kommt das Wasser aus dem Hahn oder aus der Flasche“, sagt Gries und schmunzelt. Aber die Atmosphäre unter den sattgrünen Bäumen, durch deren Laub die Sonne blinzelt, ist kaum zu toppen. Weit hinten im Garten wartet sogar noch das Fundament eines alten Schwimmbeckens – was damit passiert, ist noch offen. Wir bleiben gespannt!

Das ist Frankfurt, wie wir es lieben: Ein Ort, der sich neu erfindet, ohne seine Seele zu verlieren. Also – ab in den Sommerhoffpark, Leute! Der Sound der Weltstadt ist auch hier zu Hause.

Quellen


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