Das Open Viertel 2026 verwandelt das Frankfurter Bahnhofsviertel am 5. September in eine Kultur- und Begegnungsmeile mit fünf Bühnen, Streetfood und…
Am Samstag, dem 5. September, ist es wieder soweit: Das Frankfurter Bahnhofsviertel verwandelt sich zum vierten Mal in eine riesige Kultur- und Begegnungsmeile. Der Sound der Weltstadt trifft auf Streetfood, Guerilla-Art und Live-Musik – und das alles bei freiem Eintritt! Der Gewerbeverein Treffpunkt Bahnhofsviertel e.V. macht es möglich, und wir sagen: Besser geht’s nicht!
Zwischen Kaiserstraße, Niddastraße und Willy-Brandt-Platz wummern an diesem Tag gleich fünf Bühnen gleichzeitig. Live-Bands, DJ-Sets und Straßenmusik wechseln sich ab, Anzugträger tanzen neben Café-Betreiberinnen – und aus Hinterhöfen weht der Duft von Falafel bis zum Hauptbahnhof. Auch der frisch umgestaltete Platz am Kaisertor direkt gegenüber dem Hauptbahnhof wird zur Bühne. Dazwischen warten Kunstinstallationen, Flohmärkte und Streetfood aus aller Welt. Ateliers, Unternehmen und soziale Einrichtungen öffnen Türen, die sonst verschlossen bleiben. Kurz gesagt: Das ist das beste Programm im Main-Gebiet an diesem Wochenende!
Besonders spannend in diesem Jahr ist die brandneue „Open Street Gallery“, die Kunst direkt in den öffentlichen Raum bringt. Eine erste Installation zeigt Guerilla-Art der „City Ghost“-Künstlerinnen und -Künstler mitten im Straßenbild. Eine zweite Ausstellung erstreckt sich auf mehr als 50 Metern Länge am Willy-Brandt-Platz: Fotograf Ulli Mattner zeigt dort Porträts von Menschen, die das Bahnhofsviertel mit ihren Geschichten und Berufen prägen. Echte Frankfurter Gesichter – echt nah dran!
Ihr wollt noch tiefer ins Viertel eintauchen? Dann schaut euch die zwei geführten Touren an: Christian Setzepfandt nimmt euch bei seiner „Journal Tour“ mit durch die Geschichte des Viertels – zwischen Rotlichtmilieu, Kulturgeschichte und internationalem Flair. Fotograf Ulli Mattner zeigt unter dem Titel „Hip, schräg, multi-kultig“ bekannte und verborgene Orte aus seiner ganz persönlichen Perspektive.
Wer politisch mitdenken möchte, ist um 15 Uhr in der Niddastraße 56 richtig: Dort lädt der Nachtrat Frankfurt zum „Talk um die Nacht by OPEN VIERTEL“ ein. Auf der Agenda stehen Sicherheit, Aufenthaltsqualität, Kultur und Wirtschaft – und die große Frage, wie sich Frankfurts Nacht weiterentwickeln soll. Politik, Verwaltung, Nachtökonomie, Kultur und Akteurinnen und Akteure des Bahnhofsviertels diskutieren gemeinsam mit dem Publikum.
Kein anderer Frankfurter Stadtteil trägt so viele Etiketten wie das Bahnhofsviertel: „Problemviertel“, Rotlichtmeile – und gleichzeitig Wohnort für 3.500 Menschen, Arbeitsplatz für 23.000 und tägliche Anlaufstelle für mehr als 150.000 Besucherinnen und Besucher. Genau diesen Widerspruch will das Open Viertel auflösen. Kirche neben Kiosk, Kunstatelier neben Kneipe – hier lernt Frankfurt sein eigenes Bahnhofsviertel neu kennen. Und das ist gut so!
Also Frankfurt: Hinfahren, mitmachen, staunen! Das Open Viertel 2026 ist euer Pflichttermin im September. Jetzt reinhören – und dann ab ins Bahnhofsviertel!






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