
Der Verschwisterungsverein Betzenrod hat seinen Vorstand neu aufgestellt und feiert am 22. August das Dorfbrunnenfest mit Alphörnern und einem Quetschentreffen.
Im Wetteraukreis schreibt der Verschwisterungsverein Betzenrod gerade ein ganz besonderes Kapitel seiner Geschichte. Nach einem Jahr voller Abschiede und Veränderungen steht der Verein jetzt mit neuem Vorstand in den Startlöchern – und feiert das am 22. August mit einem richtig schönen Dorfbrunnenfest. Alphörner, Stimmungsmusik und ein „Quetschentreffen“ inklusive. Klingt gut? Ist es auch!
Der Anfang des Jahres war schwer für den Verschwisterungsverein Betzenrod. Der langjährige Vorsitzende Werner Lotz verstarb plötzlich – und hinterließ eine Lücke, die kaum zu füllen ist. „Werner Lotz war nicht nur Vorsitzender – er war Ideengeber, Organisator, Antreiber und vor allem ein Mensch, der den Verein mit Herzblut gelebt hat“, betont der neu formierte Vorstand. Bei unzähligen Veranstaltungen, Begegnungen und Freundschaften habe Lotz seine Handschrift eingebracht. Sein Verlust trifft den Verein nicht nur organisatorisch, sondern auch ganz menschlich tief.
Als wäre das nicht genug, legte auch der bisherige stellvertretende Vorsitzende Wilhelm Zinnel sein Amt aus gesundheitlichen Gründen nieder. Damit mussten gleich zwei zentrale Führungspositionen neu besetzt werden – eine echte Herausforderung für jeden Verein.
Ruhen lassen? Keine Option! Mit Nico Schneider und Stephan Buß erklärten sich zwei engagierte Mitglieder bereit, Verantwortung zu übernehmen und in die großen Fußstapfen ihrer Vorgänger zu treten. Auch im Beisitzerteam gibt es Bewegung: Paul Jannusch und Michael Zinnel sind neu dabei, während Eugen Stuckert und Tim Bourree für eine Wiederwahl nicht mehr zur Verfügung standen. Maximilian Lotz und Robert Repp bleiben dem Team erhalten. Andreas Beer kümmert sich weiterhin als Rechner um die Finanzen, Wilhelm Zinnerl (II.) ist als Schriftführer für die Protokolle zuständig.
„Die vergangenen Monate waren geprägt von Momenten des Abschieds, aber auch des Zusammenhalts und des Neuanfangs“, so der Vorstand. Genau dieser Geist des Neuanfangs soll jetzt auch beim Dorfbrunnenfest spürbar sein.
Im Zwei-Jahres-Rhythmus steigt das Dorfbrunnenfest des Verschwisterungsvereins – und dieses Jahr am Samstag, den 22. August, wird gefeiert! Am Dorfgemeinschaftshaus startet der Nachmittag mit einem besonderen Highlight: dem „Quetschentreffen“ mit Adrian Kehr von „Rhönharmonika“. Bei Kaffee und Kuchen können Interessierte steirische Harmonikas kennenlernen, selbst Instrumente ausprobieren und gemeinsam musizieren. Ein echtes Mitmach-Erlebnis!
Um 18 Uhr beginnt dann der Festabend mit Tanzvorführungen, Gesangsdarbietungen und – ganz besonders – spektakulären Alphornklängen. Wer das noch nie live erlebt hat: Das ist etwas, das unter die Haut geht! Im Anschluss sorgt das Duo „Magic Moments“ für die richtige Stimmung und tanzbares Programm.
Zu den Gästen zählen auch Freunde aus den befreundeten Gemeinden Martinsberg in Österreich, Wulkow in Brandenburg sowie Gäste aus dem Steigerwald. Das Dorfbrunnenfest ist also nicht nur ein lokales Fest – es ist ein echtes Zeichen gelebter Verbundenheit über Grenzen hinweg.
Der Verschwisterungsverein Betzenrod zeigt, wie ein Verein mit Zusammenhalt auch schwere Zeiten meistert. Trauer um Werner Lotz und Wilhelm Zinnel auf der einen Seite – frische Energie und neue Gesichter auf der anderen. Und das alles wird am 22. August mit einem richtig stimmungsvollen Fest gefeiert. Wenn ihr in der Region seid: Vorbeischauen lohnt sich!






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